Bolle braucht Bewegung

Jagdhund Bolle ist kein Tier für Couch-Potatoes - er sucht Besitzer, die ihn gut auslasten können.

(Foto: B. Schönig)

Bolle ist ein grundsätzlich freundlicher, neugieriger Hund, der keinerlei Probleme mit Kindern oder fremden Menschen hat. Gegenüber Artgenossen zeigt er sich aber gerne mal dominant. Bolle ist unkastriert, kann gut alleine bleiben und fährt gerne Auto. Die Grundkommandos beherrscht er. Bolle ist ein richtiger Arbeitshund, das heißt, er ist nicht nur kein geeigneter Hund für Couch-Potatoes, er braucht auch täglich richtig gute Auslastung, sowohl körperlicher als auch geistiger Natur. Denn sonst wird Bolle unausgeglichen.

Beschäftigung kostet Zeit

Das war auch der Grund, warum Bolle im Tierheim abgegeben wurde - ihn zu beschäftigen war zeitaufwendiger als sein Besitzer gedacht hatte. Mit Bolle wurde die Jagdhundegrundausbildung angefangen. Damit aus dem jungen Rüden aber ein verlässlicher, entspannter Begleiter wird, muss sein künftiger Besitzer noch viel mit ihm arbeiten. Das Entspannen fällt Bolle in der lauten und stressigen Tierheimumgebung sehr schwer. Er braucht unbedingt bald ein neues, liebevolles Zuhause, möglichst bei hundeerfahrenen Menschen, wo er auch mal zur Ruhe kommen kann.

Wer sich für Bolle interessiert, kann ihn im Kreis-Tierheim in Cappel im Gewerbegebiet "Im Rudert" besuchen. Das Büro ist freitags, samstags und sonntags für Besucher von 15 bis 17 Uhr geöffnet. An den übrigen Tagen ist eine Besichtigung und Tiervermittlung auch nach Terminvereinbarung möglich. Weitere Informationen gibt es unter (0 64 21) 4 67 92. (en)


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