Beide Seiten müssen zusammenarbeiten

Von Susan Abbe

Umso bitterer ist die Niederlage für Hans Noormann und die hinter ihm stehende Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und Grünen. Die von ihnen erhoffte Wechselstimmung hat die Mehrheit der Langgönser nicht erfasst. Andernfalls wäre wohl nicht nur Noormanns Wahlergebnis, sondern auch die Wahlbeteiligung höher ausgefallen. Stattdessen haben die Bürger deutlich signalisiert, dass sie mit dem bisherigen Bürgermeister ganz zufrieden sind. Damit muss die Koalition leben, genauso wie der Bürgermeister mit den Mehrheitsverhältnissen im Parlament leben muss.

Wichtig ist nun, dass beide Seiten für Langgöns zusammen- und nicht gegeneinander arbeiten. Denn die Haushaltsberatungen für 2013 stehen an. Und da können sich die Langgönser keinen verlängerten Wahlkampf leisten.


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