Blaue Wesen im Dillkreis

Von Nina Paeschke

Doch, es stand am Dienstag in der Zeitung. Da hatte ein Kollege, der den Text über die Sperrung der Landesstraße 3362 bearbeitete, doch tatsächlich ein „Schlumpfloch“ in die Zeilen hinein gezaubert – ganz wie der Hexenmeister Gargamel.

Nun kann man sich ja gut vorstellen, dass es einige der kleinen Wesen mit der blauen Hautfarbe und den weißen Mützen von Schlumpfhausen im „Verwunschenen Land“, wo sie in pilzähnlichen Gebäuden wohnten, in das enge Seitental der Dill verschlagen hat, das zudem noch so schön bewaldet ist. Dort hausen sie in unterirdischen Gängen und Stollen und schürfen Kupfer, Basalt und Eisenerz – genauso wie die Menschen, die früher in Nanzenbach lebten.

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Also, passen Sie auf, wenn Sie demnächst in den Wäldern um Nanzenbach spazieren gehen! Nicht, dass Sie aus Versehen in ein „Schlumpfloch“ treten. Die dienen den blauen Wesen nämlich als „Schlupflöcher“, um sich vor den Menschen in Sicherheit zu bringen.


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