Dreister Fingerzeig auf die Stadt

VON TANJA FREUDENMANN

Ein völlig unnötiges Opfer, unter dem in erster Linie die Vereine leiden, die sich darauf freuen, sich präsentieren zu können. Dabei ist doch völlig klar: Eine Stadt kann kein Fest unterstützen, bei dem Vereine auftreten, die der Verfassungsschutz auf dem Schirm hat. Das hat mit Integration nichts zu tun. Und das sollte auch dem Vorstand eines Ausländerbeirats klar sein.

Mit der Begründung das Fest abzusagen, die Vereine vor vollendete Tatsachen zu stellen, dies zu bedauern, aber mit dem Finger auf die Stadt zu zeigen, ist dreist. Zumal sich der Beirat in dieser Frage selbst alles andere als einig ist - und öffentlich darüber streitet. Wäre man an einer wirklichen Lösung des Problems interessiert, hätte man wohl einen anderen Weg wählen müssen.


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