Ein Konzept muss her

Von Susan Abbe

Ohne ein wohlüberlegtes Gesamtkonzept allerdings auch nicht. Und das fehlt nach wie vor. Dabei könnte die aus der Fragebogenaktion gewonnene Erkenntnis, dass die Besucher das „naturräumliche Potenzial“ der Sackpfeife schätzen, eine gute Grundlage sein. Es würde sich lohnen, zu prüfen, welche der vielen Bürgerideen dazu passen.

Klar ist dabei: Nicht jede Idee ist machbar. Schon gar nicht sofort. Die Umsetzung geht nur schrittweise. Aber gerade deshalb sollte überlegt werden, wie die Sackpfeife in zehn Jahren aussehen soll. Schon um zu vermeiden, dass konzeptlos Dinge gebaut und später wieder abgerissen werden.

Dass die Stadt sich zunächst auf die Großprojekte Gaststätte und Rodelbahn konzentrieren will, ist durchaus verständlich. Keinesfalls sollten darüber aber die vielen anderen Ideen der Bürger in Vergessenheit geraten. Nicht nur, weil es um die Ideen schade wäre.

Die Bürger wollen vor allem sehen, dass ihre Vorschläge ernsthaft geprüft werden. Wenn sich dabei zeigt, dass eine Idee nicht mehrheitsfähig ist, ist das in Ordnung. Wenn jedoch der Eindruck entsteht, dass die Ideen einfach in der Schublade landen, wäre das fatal.


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