Ein Stadtteil auf Achse

Bilanz nach zwei Wochen Serie

Von Tanja Freudenmann

Die Trennung Nauborns in die „Solmser“ und die „Nassauer Seite“ ist längst Geschichte, prägt aber bis heute den Ort – und das positiv. Denn so gibt es in Nauborn eine besonders bunte Vereinslandschaft – und die Angebote zumeist doppelt.

Was aber besonders auffällt: Die Nauborner sind sehr rührig. Egal, welchem Verein sie angehören und wo sie sich ehrenamtlich im Dorf engagieren: Der Nauborner ist ständig auf Achse und setzt sich stets für seinen Stadtteil und seine Mitbewohner ein. Dank großen ehrenamtlichen Engagements steckt man im Stadtteil auch mal eine vakante Stelle in der Jugendarbeit weg – um nur ein Beispiel zu nennen. Geballtes Geschichtswissen findet man überall: Zahlreiche Bücher mit historischen Aufnahmen, Gedichtbände von Heimatdichtern wie Peter Kühn und herrliche Geschichten über frühere Zeiten begegneten uns. Spannende Einblicke hinter die Nauborner Mühlen-Kulissen wurden uns ebenfalls gewährt.

 

Überwältigt waren wir von der großen Anzahl an Rückmeldungen, Anregungen per E-Mail oder am Telefon, persönlichen Gesprächen und Treffen vor Ort. Auch im sozialen Netzwerk Facebook haben die Wetzlar-Gruppen erneut ihren spannenden Beitrag zur Serie geleistet, tief in der Fotokiste gekramt und seltene Schätze aus dem Stadtteil veröffentlicht. Mit 220 Teilnehmern haben sich zudem so viele Bürger an unserer Stadtteil-Umfrage beteiligt wie noch nie. Und vielleicht wird ja auch die eine oder andere Anregung – siehe Skaterpark für Jugendliche – diskutiert.

Wir wollen weiter mit Ihnen im Gespräch bleiben und reisen weiter: Im Frühjahr geht‘s auf nach Garbenheim!


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