Eine gute Entwicklung

Von Jürgen Vetter

Preisfrage: Was kann es bedeuten, wenn auf einem Kleinlaster oder Minibus eines Handwerksbetriebs hinten angeschrieben steht „Kollege gesucht“, gefolgt von einer Telefonnummer?

Tja, da werden diese Handwerker wohl einen Kollegen auf einer Baustelle vergessen haben und bitten nun die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche nach dem Verschwundenen.

Aber Scherz beiseite, wenn rechte Hetze den offensichtlichen Fachkräftemangel leugnet, dann geschieht das nur aus der fremdenfeindlichen Angst heraus, dass die Lücken von Menschen geschlossen werden könnten, deren Urgroßväter noch nicht in diesem Land gelebt haben.

Gerade im Handwerk macht man sich Gedanken um die Zukunft, denn zu den Engpässen bei gut ausgebildeten Mitarbeitern kommt hinzu, dass es immer schwerer wird, die Ausbildungsplätze zu besetzen.

Bundesweit haben 2018 rund 28 000 junge Flüchtlinge eine Lehre begonnen. Vielleicht werden einige an sprachlichen Hürden scheitern, doch das kann auch Muttersprachlern passieren, wie viele Hassposts zeigen.

Im Handwerk konnten in diesem Jahr alleine in Hessen gut 1000 Ausbildungsplätze mit jungen Migranten besetzt werden. Das ist eine wirklich gute Entwicklung!


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Kommentare (2)
@Vollkommenheit (sic!)

Ich habe mir einmal erlaubt, Ihren Text ins Deutsche zu übersetzen. Ich nehme an, Sie wollten folgendes sagen: "Dann erzählen Sie doch den dummen Rechten mal[,] warum die Facharbeiter nicht in mehr
ihrem [Heimatland] Stra[ß]enbauer werden. Warum bauen diese jungen Männer (Fach[a]rbeiter) nicht ihr Land wieder auf[,] wo K[r]ieg war, oder ist? Sind die [d]eutschen Faulenzer und rechtsradikalen [D]ummen auch geflüchtet, und wohin sind sie geflüchtet? Oder haben sie ihr eigenes Land wieder aufgebaut[?] Für wie dumm halten Sie uns, dass wir nicht sehen[,] was hier los ist[?] Nun fangen die Journalisten der WNZ auch schon an[,] gegen ihr eigenes Volk zu hetzen, [alle] sollten diese Zeitung abbestellen. Denn Sie, und diese so genannten [Facharbeiter] leben doch von den dummen Rechten und Hetzer[n], wie Sie normalden[k]ende Bürger nennen, die einfach nur Angst um ihre Zukunft haben."

Um Ihre Frage zu beantworten: Im Jahr 1989 sind 343.854 Menschen von der DDR in die BRD "geflohen", da sie keine Lust hatten, ihre ostdeutsche Heimat wieder aufzubauen. 1990 hatten rund 250.000 DDR-Bürger keine Lust, ihre Heimat wieder aufzubauen. (Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/248905/umfrage/uebersiedlungen-zwischen-der-ddr-und-der-bundesrepublik-deutschland/). Unterstrichen haben diese Menschen ihre Unlust zum Wiederaufbau der Heimat mit dem Spruch "Kommt die D-Mark bleiben wir, kommt sie nicht, geh'n wir zu ihr". Die Kosten, die Westdeutschland für den "Aufbau Ost" tragen musste, belaufen sich -unterschiedlichen Schätzungen zufolge- auf mehrere hundert Milliarden Euro. Man könnte also, wenn man Ihre Logik anwendet, zu dem Schluss kommen, dass wir Westdeutschen den (Achtung, Ironie!) "faulen Ossis" ihr Land wieder aufgebaut haben...

Und ich kann auch nicht erkennen, wo in diesem Kommentar gegen "das eigene Volk" gehetzt wird. Nirgends.
Dann erzählen Sie doch den dummen Rechten mal warum die Facharbeiter nicht in ihrem Land Strassenbauer werden. Warum bauen diese jungen Männer (Fachsrbeiter) nicht ihr Land wieder auf wo Ktieg war, oder ist? Sind die mehr
Deutschen Faulenzer und rechtsradikalen dummen auch geflüchtet, und wohin sind sie geflüchtet?
Oder haben sie ihr eigenes Land wieder aufgebaut. Für wie dumm halten Sie uns, dass wir nicht sehen was hier los ist.? Nun fangen die Journalisten der WNZ auch schon an gegen ihr eigenes Volk zu hetzen, Ale sollten diese Zeitung abbestellen. Denn Sie, und diese so genannten Faacharbriter leben doch von den dummen Rechten und Hetzer, wie Sie normaldenjende Bürger nennen, die einfach nur Angst um ihre Zukunft haben.
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