Es gab genug Hinweise

Von Jörg Weirich

Gleich mehrere unserer Leser haben sich nach dem Unfall am vergangenen Donnerstag bei uns gemeldet. Sie alle hatten "Hessen Mobil" per Anruf, per E-Mail oder per Post auf den Um- und Missstand aufmerksam gemacht, dass immer wieder Motorrad-, Auto- und Lkw-Fahrer von der Abfahrt quer über die Straße "abbiegen", um in Richtung Herborn fahren zu können, ohne erst in Sinn wenden zu müssen.

Ein Dillenburger bekam seine "Eingabe" von der Straßenbaubehörde auch quittiert. Das war am 30. April. Gehört oder gelesen hat er von "Hessen Mobil" in dieser Angelegenheit seitdem nichts mehr.

Bis zum 2. August - also einen Tag nach dem schweren Unfall - hat es gedauert, bis die Behörde an der Gefahrenstelle einige bauliche Veränderungen vorgenommen hat. Einerseits hätte das viel früher passieren müssen. Andererseits reichen auch fünf Warnbaken und eine recht flache Bodenschwelle nicht aus, um die Gefahrenstelle wirklich zu entschärfen.

Das Schlimmste aber an der ganzen Sache ist: Was geht in den Köpfen der Auto- oder gar Lkw-Fahrer vor, die dort gegen jegliche Vernunft quer über die B 277 wenden und sich, vor allem aber andere Menschen ernsthaft in Lebensgefahr bringen?


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