Klaren Sieg als Rückenwind nutzen

Von Sabine Preisler

Die überraschende und für Leun wichtigste Nachricht ist allerdings: Der Herausforderer hat keinen knappen, sondern einen klaren Sieg eingefahren. Denn alle Stadtteile sprachen ihm mehrheitlich das Vertrauen für den Aufbruch, den Wechsel aus. Für den neuen Bürgermeister ist das Ergebnis also beim Amtsantritt im April keine Nebensache, sondern Rückenwind. Wenn er die Bürger und die Politik der Stadt wieder zusammenführen will, kann diese breite Unterstützung manche Ampel auf Grün schalten.

Dennoch tritt der 51-Jährige kein leichtes politisches Erbe an. Viele Dinge, von der Vermarktung des Gewerbegebiets über Transparenz bis zu mehr Lahntourismus, liegen brach. Doch zugleich hat das bisherige Defizit für Heller und die Stadt auch eine positive Seite. Denn Spielraum für die Gestaltung der Stadt ist reichlich vorhanden.


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