Moment mal

Von Martin H. Heller

Sicher stellt sich die Frage, ob es geschickt ist, etwas ins Volk zu werfen, das zumindest Kinder - zumal auch wegen der Aufschrift in englischer Sprache - nicht auf Anhieb richtig erkennen können. Sicher stellt sich auch die Frage, ob das, was zum Verteilen auf die Wagen geladen wird, von den Veranstaltern vorher kontrolliert werden sollte. Und es stellt sich die Frage, ob man strengere Regeln für das Wurfmaterial braucht.

Bei einem Faschingszug wie dem unseren, bei dem in engen Gassen riesige Fahrzeuge und Gespanne unterwegs sind, wäre es von Eltern fahrlässig, kleine Kinder dort allein zu lassen. Eine gesunde Vorsicht ist dabei angesagt, auch dann, wenn Kinder Dinge von der Straße auflesen und in ihre Tüten stecken. Hier sind die Eltern genauso gefragt wie in allen anderen Lebenslagen, in denen es darum geht, die Kleinen vor Gefahren zu beschützen.


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