Politik vor Ort machen

Von Christoph Weber

Hierfür reicht es nicht, vor Ort die ins Auge gefassten Flächen in mehreren Etappen vorzustellen. Dazu muss die Politik zum Bürger kommen und nicht der Bürger zur Politik.

Die Akzeptanz der Stadtteil-Haigerer, die sich regelmäßig über die Bevorzugung der Kernstadt aufregen, würde sicher nicht darunter leiden, wenn das Parlament in den nächsten Jahren einige Sitzungen reihum „auf den Dörfern“ abhält.

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Werbung für das Landesfest „vor Ort“ ist Werbung auf Augenhöhe. Nur so bekommt die Verwaltung die Unterstützung, die sie benötigt.

„Politik vor Ort“ gilt übrigens nicht nur für den Hessentag. Mit mehr Bürgernähe anfangen könnte die Stadtverordnetenversammlung bei ihrer Sondersitzung am 27. September, bei der es ausschließlich um den Ersatzneubau der Autobahntalbrücke Sechshelden geht. Die Betroffenen interessiert sicher die Sicht der vier Parteien. Ebenso wie beim Hessentag reichen die rund 20 Sitzplätze auf der Besucherempore im Rathaus nicht aus.


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