Seit Jahren versäumt

Verkehrschaos rund um Schule

Von Olivia Heß

Mit dem Umzug der Grundschüler wird die Lage noch kritischer. Verwaltung und politische Gremien suchen seit Herbst vergangenen Jahres nach einer Lösung. Die Planungen aber stecken in den Kinderschuhen. Noch ist nicht absehbar, was genehmigungsfähig ist. Zudem dürfte es schwierig werden, allen gleichermaßen gerecht zu werden. Kurze Wege für die Grundschüler? Oder keine Verkehrsbelastung für die Anwohner?

So oder so werden die Beteiligten Kompromisse eingehen müssen. Wichtig ist aber, dass die Entscheidungsträger trotz des Zeitdrucks alle Optionen abwägen und die bestmögliche Variante – vor allem mit Blick auf die Sicherheit – umsetzen.

Viel zu lange hat man die Suche nach einer Lösung schleifen lassen. Schon 2015 hatte der Kreistag für den Umzug der Spielmannschule votiert. Genug Zeit für Planung, Abwägung und Umsetzung wäre also gewesen.

Denn dass Handlungsbedarf in dem Gebiet besteht, ist seit Jahrzehnten offensichtlich. Zwar gab es immer mal Ideen, doch dabei blieb es. Ein Gesamtverkehrskonzept, das auch umgesetzt wird, ist mehr als überfällig.


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