Sparen und investieren

Von Mika Beuster

Bundesweit werden viele Banken Filialen schließen. Laut Experten werden bis 2020 zehn Prozent der Filialen deutschlandweit die Türen für immer schließen. Diesem Trend kann sich die Weilburger Sparkasse nicht verschließen. Schuld sind dabei auch die Verbraucher selbst. Bargeldabhebungen finden längst am Automaten oder gar im Supermarkt statt. Immer weniger Menschen gehen in die Filiale, immer mehr erledigen Geldgeschäfte online. Dass die Kreissparkasse nicht nur einen Sparkurs fährt, sondern gleichzeitig in das neue Digitalgeschäft investiert, kann die Zukunft als unabhängige Bank sichern. Wichtig dabei ist, dass sie ihre treuen Bestandskunden nicht vergisst. Ein Bargeldlieferservice und mobile Filialen sind ein guter Schritt. Auch das Bekunden, Augenmaß in Sachen Personal zu halten, ist im Vergleich zum Vorgehen mancher Mitbewerber geradezu vorbildlich. Bleibt zu hoffen, dass die Maßnahmen wirtschaftlich greifen. Denn die Bedeutung der Kreissparkasse für die Region ist unbestritten.


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