Standpunkt zur Wetzlarer Bauplanung

Von Martin H. Heller

Wenn eine Stadt wie Wetzlar, die Industrie-, Dienstleistungs-, HiTech- und Fachhochschulstandort ist, nur noch einen einzigen Bauplatz am Rande ihres kleinsten Stadtteils anzubieten hat, dann ist das schon beinahe ein Skandal.

Nicht nur junge Wetzlarer, die in ihrer Heimatstadt selbst neu bauen wollen, werden enttäuscht. Auch zugezogene leitende Angestellte oder Manager von hier ansässigen Unternehmen werden sich mit Recht fragen, ob langfristiges Bleiben in dieser Stadt überhaupt erwünscht ist.

Wetzlar hat nach der mitunter gewollten Verzögerung zugunsten der Entwicklung des ehemaligen Kasernenstandorts im Westend den Anschluss verpasst. Und die verlorene Zeit ist nicht aufzuholen, sooft die Stadtverordneten auch um sich selbst kreisen mögen. Vernünftige Entwicklungspolitik zum Wohle aller sieht anders aus.


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