Zweiter Anlauf für "Krater-Edi"

Von Martin Lugauer

Ein markanter Orientierungspunkt, der nun endgültig am 28. Februar verschwinden soll - dank der Kunst von Sprengmeister Eduard Reisch alias "Krater-Edi". Man drücke ihm die Daumen, dass im zweiten Anlauf der Knall zum Fall der Betonkolosse führt. Die eigentlich schon für den 2. August geplante Sprengung war aus Sicherheitsgründen abgeblasen worden.

Das Stadtbild Wetzlar wird sich also nachhaltig zum Besseren verändern. Eine Industriebrache wird verschwinden und macht Platz für ein Möbelhaus, das auch von der Optik und der Umweltverträglichkeit die bessere Alternative ist.

Ganz zu schweigen von der über die Stadt-, Kreis- und Landesgrenzen hinausgehend wahrgenommene Attraktivitätssteigerung der Stadt durch die Ansiedlung Ikeas. Auch für die oben erwähnten Radler sind die fehlenden Türme kein echter Verlust. Devise: einfach weiter Richtung Wetzlar strampeln.


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