„Die Energie des Festes nutzen“

INTERVIEW  Evamaria Meißner über die Vorbereitungen und die Vorfreude aufs Jubiläum

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Vor gut zweieinhalb Jahren gründete sich in Schlierbach ein neuer Verein – die Dorfgemeinschaft. Engagierte Bürger schlossen sich zusammen, um die 700-Jahr-Feier ihres Ortes vorzubereiten.

„Ich liebe die Natürlichkeit“

Ein Aktivposten im Festausschuss ist Evamaria Meißner. Sie kümmerte sich zusammen mit Reimar Debus um die Erstellung und Herausgabe des Dorfbuches, packte bei Arbeitseinsätzen mit an, half bei der Organisation von Veranstaltungen und warb bei jeder Gelegenheit fleißig für das am Freitag startende Jubiläumsfest. Nun hoffen sie und ihre Mitstreiter, dass die Mühen auch belohnt werden und viele Besucher zu der dreitägigen Veranstaltung kommen.

In wenigen Tagen beginnt die 700-Jahr-Feier in Schlierbach. Was überwiegt bei Ihnen im Moment mehr: die Vorfreude oder das Lampenfieber?

Evamaria Meißner: Die Vorfreude. 

Für ein solches Jubiläumsfest ist eine gute Vorbereitung nötig. Wie ging die Organisation in Schlierbach vonstatten?

Meißner: Wir haben alle zum ersten Mal so ein Fest geplant, das lief natürlich nicht immer reibungslos und ohne Probleme. Aber jetzt, wo es nur noch wenige Tage sind, denke ich, dass wir gut vorbereitet sind. 

War es schwer, Mitstreiter für das Jubiläum zu finden?

Meißner: Das war mit Sicherheit die schwierigste Aufgabe, gerade am Anfang. Aber seit dem zweiten Grenzgang im April konnten wir immer mehr Mitstreiter gewinnen. 

Mit welchem Ziel ist die Dorfgemeinschaft vor zweieinhalb Jahren angetreten?

Meißner: Wir wollen den Geburtstag unseres Dorfes gebührend feiern und die Dorfgemeinschaft stärken. 

Ist die Begeisterung für die bevorstehende 700-Jahr-Feier im ganzen Ort zu spüren?

Meißner: Wenn man sich tagtäglich fast ausschließlich mit dem Fest beschäftigt, verliert man ein bisschen das Gespür dafür, wie Außenstehende das alles empfinden. Aber ich habe doch schon die ein oder andere begeisterte Stimme gehört. 

Zu einem Geburtstag darf man sich natürlich auch etwas wünschen. Was sind Ihre Wünsche?

Meißner: Erst einmal natürlich eine schöne Feier. 

Und nach dem Dorfjubiläum?

Meißner: Ich hoffe, dass die Dorfgemeinschaft die Energie des Festes nutzt und weiterhin Aktionen für die Bürger Schlierbachs anbietet. 

Die dreitägige Jubiläumsfeier steht unter dem Motto „Schlierbach – einfach l(i)ebenswert“. Was macht für Sie Schlierbach so lebens- und liebenswert?

 Meißner: Ich liebe die Natürlichkeit und Ursprünglichkeit in Schlierbach, zum Beispiel dass Rehe in mein Küchenfenster schauen,  mich morgens unser Hahn weckt oder das man die meisten Leute eher mit den Haus- als mit dem eigentlichen Nachnamen kennt. 

Worauf freuen Sie sich bei der Feier am meisten?

Meißner: Auf den Sonntag, da ist für jeden was dabei.

Infos zum Jubiläumfest gibt es im Internet unter www.700jahreschlierbach.de


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