„Erfasst, verfolgt, vernichtet“

Ausstellung  Stadtmuseum in Weilburg geöffnet

Sie hat den Titel „Erfasst, verfolgt, vernichtet: kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus“. Veranstalter sind Markus Huth, das Kinder- und Jugendparlament Weilburg sowie die Stadtverwaltung Weilburg.

Kranke und behinderte Menschen gehörten zu den Verfolgten des Nationalsozialismus. Bis zu 400 000 Menschen wurden ab dem Jahr 1934 gegen ihren Willen zwangssterilisiert, mehr als 200 000 Menschen in Heil- und Pflegeanstalten ermordet.

Vor einigen Jahren hat die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik eine neue Wanderausstellung auf die Beine gestellt.

Am Samstag, 27. Januar, findet ab 17.30 Uhr in der Heilig-Grab-Kapelle an dem nationalen Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus eine ökumenische Gedenkfeier statt.

Das Theaterstück „Ännes letzte Reise“ der Theatergruppe „Mini-Art“ – eine dokumentarische Fiktion zum dokumentierten „Euthanasie“-Mordfall der Anna Lehnkering, die 1940 ermordet wurde – wird an zwei Terminen Ende Februar in der Stadthalle aufgeführt. Die Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet.

Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen sind unter www.euthanasie-ausstellung-wel.de zu finden. Ticketreservierungen für die beiden Theaterveranstaltungen sind per E-Mail an huthmarkus(at)icloud.com möglich. (red)


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