„Wundern Sie sich nicht!“

Expertentipp  So klappt der Namenswechsel im Beruf

Mit einer Hochzeit ist manchmal ein Namenswechsel verbunden. Im Berufsleben bedeutet das, Kontaktdaten zu ändern und Kunden und Kollegen zu informieren. (Foto: dpa/Monique Wüstenhagen)

In E-Mails und am Telefon kann das zu Beginn für Verwirrung sorgen. Dagegen hilft vor allem offene Kommunikation, rät Coach und Etikette-Expertin Elisabeth Bonneau. Anders ausgedrückt: Am besten gleich sagen, was Sache ist. „Ich darf die Leute nicht rätseln oder im Unklaren lassen.“

Das bedeutet einerseits, die E-Mail-Adresse zu ändern Nachrichten an den alten Namen lassen sich in der Regel einfach weiterleiten. Auch die Signatur bekommt am besten sofort den neuen Namen, am besten kombiniert mit „geborene...“ oder „früher...“. Für Gelegenheitskontakte Lieferanten etwa oder Kunden, mit denen man nur selten zu tun hat reicht das schon. Für die wichtigsten Kontakte lohnt sich aber ein gesonderter Hinweis in der nächsten Mail, eingeleitet etwa mit „Wundern Sie sich nicht...“. Eine ähnliche Formulierung kann zu Beginn auch am Telefon sinnvoll sein. Und die Kollegen können Frischvermählte per Rundmail, Aushang oder sogar mit einem Kuchen in der Teeküche informieren je nach den Gepflogenheiten im Betrieb.

Und was ist im umgekehrten Fall? Wenn der Kollege oder der Kontakt plötzlich einen neuen Namen hat? Dann sind Glückwünsche durchaus angebracht, sagt Bonneau, auch wenn man damit vielleicht ins Fettnäpfchen tritt.

Denn neben der Hochzeit kann ja auch eine Scheidung Grund für den Namenswechsel sein. „Der größere Fettnapf wäre aber, eiskalt zu sein und nichts zu sagen“, sagt sie. „Und auch eine Scheidung ist ja vielleicht ein freudiger Anlass, je nachdem.“ (dpa/tmn)


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