250 Händler beim Martinimarkt

Vergnügungspark erstmals auf dem neuen Festplatz

Rund 250 Händler bieten am Sonntag und Montag in Herborn ihr Warensortiment an. Das Angebot ist schier unüberschaubar und bietet sich für erste Weihnachtseinkäufe an. (Foto: Kordesch)

Der Herborner Martinimarkt ist nicht nur der bedeutendste, sondern auch der älteste unter den Herborner Märkten: Es ist urkundlich belegt, dass schon vor über 550 Jahren die Menschen in die Stadt strömten, um den Markt zu besuchen. Heutzutage bringen rund 250 Händler ihre Waren mit an die Dill: Am Sonntag ab 10 Uhr und am Montag ab 8 Uhr breiten sie ihr schier unübersehbares Angebot für die Kunden aus.

Weil so viele fliegende Händler zum Martinimarkt anreisen, sind sie mit ihren Ständen nicht nur auf den Straßen rund um das Johanneum-Gymnasium und die Konrad-Adenauer-Straße zu finden: Viele von ihnen preisen ihre Waren auch in der Innenstadt an. Dort öffnen zusätzlich am Sonntag ab 12 Uhr auch die Einzelhändler die Ladentüren ihrer Geschäfte. Inmitten der Marktstände kann man auch immer wieder die Verkaufsbuden verschiedener Herborner Vereine entdecken, die sich zusammen mit den professionellen Anbietern darum kümmern, dass niemand beim Einkaufsbummel hungern oder dürsten muss. Dabei liegt auch schon etwas Vorweihnachtliches in der Luft: Der Duft von heißem Glühwein, gebrannten Mandeln, Maronen und Pfefferkuchen stimmen an manchen Stellen der Fußgängerzone im historischen Stadtkern zugleich auf die kalte Jahreszeit ein.

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Das zweitägige Marktreiben dauert jeweils bis 18 Uhr, so dass man sich viel Zeit auf der Suche nach den ersten Weihnachtsgeschenken lassen kann. (Fortsetzung auf Seite 3)


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