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Berufsorientiertes Lernen stand für mehr als 360 Jungen und Mädchen der Jahrgangsstufen 7/8 und 9 aus sechs Haupt- und Realschulen in Limburg, Bad Camberg, Elz, Brechen, Dauborn und Eschhofen sowie einer Förderschule in den zurückliegenden acht Wochen im Mittelpunkt. Jeweils an einem "Praxistag" von sechs Stunden haben die Schüler den Unterricht in den beruflichen Schulen in Limburg-Blumenrod kennengelernt. "Limburger Modell" nennt sich diese besondere Schulkooperation, die Schülern einen vertieften Einblick in zwölf Berufsfeldern vermittelt. Das soll den oft unentschlossenen Jugendlichen bei der Berufswahl helfen. "Zum dritten Mal haben die beteiligten Schulen mit diesen Schulpraktika sehr gute Erfahrungen gesammelt und werden das Modell im kommenden Schuljahr fortsetzen", sagte Ralf Abel, der Leiter der Adolf-Reichwein-Schule. Abel betonte, ein solches Spektrum an Berufsbildern könne bundesweit kaum ein Standort bieten, weil Limburg mit dem ergänzenden Angebot der drei beruflichen Schulen in dieser räumlichen Nähe eine einzigartige Stellung einnehme. "Viele Jugendliche haben heute keine Vorstellung mehr, wie es in einer Werkstatt, Bäckerei, in einem Büro oder Friseursalon zugeht, weil ihnen die Berührungspunkte fehlen", weiß der Schulleiter und fügte hinzu: "Wenn wir den wachsenden Fachkräftemangel beheben wollen, müssen wir die jungen Menschen wieder stärker für die duale Ausbildung gewinnen." (flu/Foto: Fluck)


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