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Grausames Ende für zwei kapitale Hirsche im Rotwildgebiet "Lahn-Bergland": Bei Treisbach wurden am Sonntag zwei verendete Hirsche gefunden, berichtet Bernd Weide. Es wird vermutet, dass die Tiere im Brunftkampf in einen Weidezaun mit Stacheldraht geraten waren. Sie hatten sich in ihrem schrecklichen Überlebenskampf über mehrere 100 Meter einen Abhang hinunter geschleppt und sogar Weidezaunpfosten hinter sich hergezogen. Nur zufällig wurden die Kadaver in einer wenig begangenen Wiesensenke gefunden. Das Tierdrama hat vermutlich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag begonnen. Weide geht davon aus, dass der Todeskampf viele Stunden gedauert hat. Der Jäger: "Angesichts des grauenhaften Geschehens ist es zweitrangig, dass es sich bei den beiden Hirschen um einen kapitalen 16-Ender und einen etwas jüngeren 14-Ender, also ausgesprochene Zukunftshirsche, handelte. Von der Hegegemeinschaft können wir nur an alle Grundeigentümer appellieren, Stacheldraht, aber auch nicht mehr benötigte Elektrozäune abzubauen." (red/Foto: privat)


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