45 Prozent sollten zum Augenarzt

182 Siebtklässler des Herborner Johanneums machen Sehtests mit Optik Gockel

Die Siebtklässler des Johanneums haben einen Sehtest bei Optik Gockel in Herborn gemacht. (Foto: Johanneum)

"Studien haben gezeigt, dass bei 20 Prozent der Jugendlichen bereits Sehstörungen auftreten. Ihre Früherkennung ist eine wichtige Aufgabe, denn nur so können dauerhafte Beeinträchtigungen des Sehvermögens vermieden werden", heißt es in einer Pressemitteilung des Johanneum-Gymnasiums. Im Johanneum wurde die Untersuchung der Sehfähigkeit, wie auch in den vergangenen Jahren, in Zusammenarbeit mit dem Optiker-Geschäft Gockel durchgeführt. Sabine Schnorr und Ulrich Dahlhaus nahmen sich Zeit und testeten insgesamt 182 Schüler der siebten Klassen. Bei 84 zeigten sich Sehschwächen in einem Maße, dass die beiden Optiker eine eingehende Untersuchung durch einen Augenarzt empfahlen. Tatsächlich lag der Prozentsatz der Schüler, denen eine augenärztliche Untersuchung empfohlen wurde, in diesem Jahr mit über 45 Prozent Prozent deutlich über den Werten der vergangenen Jahre. Über die Ursachen lasse sich nur spekulieren. Es könne sich um einen statistischen "Ausreißer" handeln. Denkbar sei aber auch, dass eine immer intensivere Benutzung von Smartphones und Tablets die Sehfähigkeit negativ beeinflusse, vermuten Optiker und Lehrer.

PC-Arbeit kann kurzsichtig machen

Eine Studie der Universität in Mainz sieht einen direkten Zusammenhang zwischen sogenannter "Naharbeit" wie Lesen oder PC-Arbeit und zunehmender Kurzsichtigkeit.

Kontakt: Optik Gockel GmbH, Inh. Sabine Schnorr, Marktplatz 3, 35745 Herborn, & (0 27 72) 33 03. (red)


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