Advent vielseitig besungen

KONZERT Concordia Chöre beeindrucken facettenreich

Ein hoch abwechslungsreiches Programm hatten die Mornshäuser Sängerinnen und Sänger vorbereitet. Lieder, die handelten von Vorfreude, von Hoffnung und Gewissheit und solche, die Mut machten. "We're not afraid" hieß der Refrain in einem der auf Englisch vorgetragenen Lieder, dem "Angel Song".

Den roten Faden der adventlichen Musik in diesem Konzert spannen die Sängerinnen und Sänger dabei in verschiedenen Formationen, so dass die in neun Blöcken servierten Darbietungen abwechslungs- und facettenreich waren. Diese Vielseitigkeit ermöglichten die ganz unterschiedlichen Chor-Zusammensetzungen, in denen die Sängerinnen und Sänger auftraten. Nicht nur, dass sie mit den "Amici del Canto" das Männerensemble von Helmut Werner hinzugewonnen hatten. In dem mit zwölf Sängern antretenden Chor, sind auch Mornshäuser Sänger mit von der Partie. Die "Amici" hatten für das gefühlsbetonte russische Wiegenlied "Bajuschki-Baju" die solistische Unterstützung der Frauenstimmen von Magda Schepp und Christine Scheld.

Die Concordia Chöre selbst stellen seit Mitte dieses Jahres einen "Kleinchor" auf die Beine, der bei diesem Adventskonzert seine mit viel Beifall bedachte Premiere feierte. 13 Frauen singen da unter Leitung von Magda Schepp, hin und wieder unterstützt von einzelnen Sängern des Männerchores.

Weiter waren mal der Frauenchor allein, mal der Männerchor allein und schließlich die gemischten Concordia-Chöre zusammen zu hören.

Zuhörer sparen nicht mit Beifall und spenden auch Szenenapplaus

Da erklangen die klassischen Weihnachtsweisen wie "Herbei oh Ihr Gläubigen" oder "Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen" ebenso wie fetzige Gospels wie "Good News" oder der genannte "Angel Song", Helmut Werner begleitete am Klavier.

Obwohl Concordia-Vorsitzender Kurt Lenz gebeten hatte, das Applaudieren, sei es auch das "Brot des Künstlers", auf die Pausen zwischen den Liedblöcken zu beschränken, so ließen es sich die Zuhörer nicht nehmen, nach besonders gelungenen, zu Herzen gehenden oder rhythmisch mitreißenden Stücken Szenenapplaus zu spenden.

Ganz besonders viel Beifall erhielten die beiden Flötenkinder Jana Vey und Magdalena Lenz, die ohne auch nur den winzigsten Fehler zu machen, zwei Weihnachtslieder begleitet mit Musik vom Band vortrugen. Beeindruckender Abschluss des Konzert war ein Quodlibet aus dem von den Frauen auf der Orgelempore vorgetragenen "Stille Nacht", das die Zuhörer in der dritten Strophe mitsingen durften, und dem dagegen gesetzten "Ehre sei Gott in der Höhe" des Männerchores, eine Komposition von Hans Lingerhand. Sämtliche Agierenden brachte das Dirigat von Magda Schepp souverän zusammen.

Abwechselnd durchs Programm führten Birgit Burk-Aßmann und Heinz-Otto Junker. Diana Gillmann-Kamm, Initiatorin des "Café Hand in Hand, aktiv mit Demenz" bekam Gelegenheit, dessen Anliegen und Aufgabe vorzustellen. Der Erlös des Konzertes, für das kein Eintritt erhoben worden war, wird dem Café zugute kommen.


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