Aggressiver Waschbär hält Polizei auf Trapp

EINSATZ Vierbeiner nach zwei Stunden betäubt

Erst danach gelang es dem herbeigerufenen Tierarzt, die Gefahr durch die Betäubung des aggressiven Vierbeiners zu beseitigen.

Der Notruf erreichte die Polizei am Dienstag gegen 9.15 Uhr. Der Waschbär hatte sich im Innenhof in der Mühlwiese breitgemacht und war nicht willens, das Terrain aufzugeben. Er ließ sich weder durch den Hund noch durch dessen "Frauchen" vertreiben, sondern zeigte sich angriffslustig und aggressiv. Selbst gegen einen Besenstiel verteidigte sich das Tier erfolgreich.

Schließlich machte es sich der Waschbär augenscheinlich ermattet auf der Gartenmauer gemütlich und "bewachte" Haus und Hof, wie Polizeisprecher Martin Ahlich mitteilte, "an einen Rückzug dachte er offenbar nicht, so dass die Gefahr blieb".

Nach einigen Telefonaten konnte die Polizei einen Tierarzt mit einem Betäubungsmittelgewehr erreichen. Auf Weisung der Polizei setzte der Arzt das Gewehr ein und nahm dann das betäubte Tier mit.

Nach der anschließenden Untersuchung sei leider nichts anderes übriggeblieben, als das Tier einzuschläfern, so der Polizeisprecher. Eine amtsärztliche Folgeuntersuchung durch das Veterinäramt folgt. (red)


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