Altes Metallrohr untersucht

STADTALLENDORF Keine Gefahr ging von einem Metallrohr aus, das am Samstag (6. Februar) auf dem Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Stadtallendorf gefunden wurde, teilte am Mittwoch Polizeisprecher Martin Ahlich mit. Es steht aber noch eine chemische Analyse des zunächst verdächtigen Gegenstandes aus. Das Rohr war zu Untersuchungen an das Landeskriminalamt weitergeben worden.

In dem unbeschädigten Metallrohr befanden sich teils verbrannte Reste von zwei kleinen handelsüblichen Feuerwerkskörpern. Der fortgeschrittene Verrottungsprozess des Inhalts deutet auf eine Liegezeit bis zu mehreren Monaten hin. Woher der Gegenstand stammt, was genau der Inhalt war, wann und wie der Gegenstand auf das Gelände der Erstaufnahmeeinrichtung kam und welchen Zweck das dortige Ablegen hatte, ist derzeit reine Spekulation.

"An Spekulationen beteiligt sich die Polizei grundsätzlich nicht! Wichtig ist, dass ein verdächtiger Gegenstand sofort gemeldet wird. Gibt es keine andere Erklärung oder andere Ermittlungsergebnisse, geht die Polizei, um Risiken zu minimieren, grundsätzlich von einer potenziellen Gefährlichkeit des unbekannten Gegenstandes aus und trifft - die entsprechende Maßnahmen", so Ahlich. (red)


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