Am Ende fehlt die Abgebrühtheit

HOCKEY Limburger HC unterliegt designiertem Meister nach großem Kampf

Trotzdem wollten die mit einem Fanbus angereisten Gäste noch nicht so richtig die Meisterschaft und den Zweitliga-Aufstieg feiern. Dass Verfolger TuS Obermenzing aber an zwei Spieltagen sechs Punkte und 20 Treffer aufholen kann, ist relativ ausgeschlossen.

Wichtiger war für Limburg aber, dass der TSV Schott Mainz knapp bei Rot-Weiß München verloren hat und Limburg bei dadurch weiterhin sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone den Klassenverbleib nahezu in trockenen Tüchern hat. Dass die Lahnstädter es spielerisch draufgehabt hätten, mit der Spitze mitzuhalten und den direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga zu schaffen, haben sie gegen Bad Kreuznach bewiesen. Am Ende fehlten dem LHC in einer Partie auf Augenhöhe etwas die Abgebrühtheit. Ohne eine Hand voll eigener Fehler hätte Limburg das Spitzenspiel gewonnen. Hinzu kam, dass David Schneider im Tor nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Auch konnte der LHC eine nach Schlusspfiff ausgeführte Strafecke nicht zumindest zum 5:5 verwandeln. Auf Limburger Seite war auch ein aberkanntes Tor von Max Polk ein Aufreger.

Eckenvarianten bringen nichts ein

Letztendlich entschieden aber nicht die tadellosen Unparteiischen die Partie. "Wir hatten mehrere Eckenvarianten einstudiert und keine hat richtig funktioniert", ärgerte sich LHC-Trainer Marcus Gutz.

Limburg: Schneider, Böckling, Meurer (2 Tore), Kreß, Koch, Collée (1), Jürgensen, Müller (1), Polk, Zubrod.


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