Am See soll es schöner leuchten

FREIZEIT Attraktivität der Region um den Aartalsee soll steigen

Trotz Nutzungseinschränkung kann der Aartalsee für zahlreiche sportliche Aktivitäten genutzt werden. Die Attraktivität der Region soll weiter steigen. (Archivfoto: Peter)

Für das "LeaderPlus"-Programm wurden über den Verein Region Lahn-Dill-Bergland vier Projekte gemeldet, die in den nächsten Wochen beantragt werden.

In einem Gespräch mit dieser Zeitung nahmen Bürgermeister Ralph Venohr (parteilos) sowie die beiden Betriebsleiter des Eigenbetriebs "Erholungsregion Aartalsee", Gerd Happel und Peter Schneider, Stellung zu den geplanten Investitionen bis zum Jahr 2020.

Über den Verein Region Lahn-Dill-Bergland wurden für die Förderperiode 2014 bis 2020 vier Projekte für das LeaderPlus-Programm angemeldet. Die vier Bewilligungsanträge sollen noch in den nächsten Wochen gestellt werden.

Geplant ist die Einrichtung von Wohnmobilstellplätzen mit Entsorgungsstation für Abwasser sowie Stationen für Strom- und Wasserversorgung im Bereich des Parkplatzes (Nähe Segel- und Ruderclub). Die Kosten für dieses Projekt werden mit 38 000 Euro netto beziffert.

Außerdem sollen in die Beleuchtung der Infrastruktur am Aartalsee in diesem Jahr 44 600 Euro netto investiert werden. Hier ist geplant, von der Unterführung Bischoffen bis zum Aartalgrill 34 Systemmasten installieren.

Die weiteren zwei Projekte - die Infrastruktur für den Zeltplatz (hier liegt noch keine Kostenschätzung vor) sowie die Anlage eines Naturerlebnispfades mit einem Kostenvolumen von geschätzt 140 000 Euro - sollen in den Jahren 2018 bis 2020 verwirklicht werden.

Auf der Grundlage einer Diplomarbeit möchte die Gemeinde Bischoffen rund um den Aartalsee einen Erlebnispfad mit sieben Stationen zu den Themenbereichen Aquapark, Kultur, Wald, Wacholderheide, Geologie, Vogelschutzgebiet sowie Flora und Fauna anlegen.

Wie Gerd Happel berichtete, seien in den vergangenen Jahren nicht unerhebliche Mittel in die Region Aartalsee investiert worden.

Ein Generationstreff wurde im Jahr 2010 angelegt, der bei entsprechender Witterung sehr gut von den Gästen angenommen wird. Im vergangenen Jahr, so berichtete Bürgermeister Ralph Venohr, seien erhebliche Mittel in den Ankauf des Grundstückes und des Parkgeländes "Aartalgrill" aufgewandt worden. Dieses Areal wurde vom Lahn-Dill-Kreis erworben, wo bisher Erbbaupachtverträge bestanden.

Große Prüfung steht alle zehn Jahre an

Der Aartalsee befindet sich zurzeit im Winterstau, wobei regelmäßig der Wasserstand im Herbst abgesenkt wird, um das Staurückhaltevolumen zu vergrößern. In der Regel alle zehn Jahre steht die große Prüfung der Dichtigkeit des Aartalsees an, die vor drei Jahren letztmals stattfand. Damals wurden keine großen Schäden festgestellt, berichtete Happel. (klp)


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