Betriebe erhoffen Wachstum

Allgemeiner Arbeitgeberverband unzufrieden mit den wirtschafts- und sozialpolitischen Entwicklungen 2014

Wetzlar (red). Der Allgemeine Arbeitgeberverband Mittelhessen (AGVM) nutzt die letzten Tage des Jahres, um die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen 2014 zu bewerten. Besonders die "verschiedenen teuren und nicht durchfinanzierten Geschenke der Großen Koalition" würden von den Unternehmen sehr kritisch gesehen. Bernd Michael Müller (Foto), Vorsitzender des Verbandes, monierte konkret: "Wir haben in den vergangenen Jahren herausragende Erfolge am Arbeitsmarkt erzielt. Dieses Ergebnis konnte nur durch ein konstruktives Miteinander zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern in einem berechenbaren politischen Umfeld erreicht werden. Wenn wir den Blick auf die jüngsten Projekte der Regierungskoalition richten, findet sich hier wenig Erfreuliches. Egal ob Mütterrente, Mindestlohn oder Frauenquote, überall zeigt sich eine neue Regulierungswut des Staates bezogen auf unser Wirtschaftssystem. Anstatt Wirtschaft und Gesellschaft auf dem hohen und allerseits hochgelobten Niveau zu stabilisieren und wichtige Wachstumsimpulse zu setzen, werden die Arbeitskosten weiter in die Höhe getrieben. Hierfür fehlt uns jegliches Verständnis." (Foto: privat)

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