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Brandschutz oder Schikane?

SICHERHEIT Nach Ärger mit Vereinen: Behörden schildern ihre Sicht

Dillenburg/ Eschenburg-Hirzenhain/Greifenstein-Ulm/-Rodenroth. Was hatten Vereine in Eschenburg, Greifenstein sowie die Stadt Dillenburg gemeinsam? Ärger mit dem Brandschutz und der Bauaufsicht des Lahn-Dill-Kreises. Wegen der Genehmigung von Festen beziehungsweise wegen Baumängeln. Doch nun haben die Behördenchefs mal ihre Sicht der Dinge geschildert.

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Ich hatte mir vorgenommen, zu diesem Thema weiterhin zu schweigen, obwohl es mir nicht leicht fiel. Und nun diese Veröffentlichung, die scheinbar das Mütchen der "Offiziellen" kühlen soll, oder wie verstehe ich das? mehr
Namentlich sind die Herren Heege und Schäfer von der Presse benannt, die aber stellvertretend auch für alle anderen "Offiziellen", Mandatsträger und möglicherweise basisfremden Zuständigen angesprochen werden. Verehrte Damen und Herren, wo waren sie denn in den vergangenen Jahren? Da wurden jene Gebäude, die sie nunmehr so herb beanstanden, doch auch schon in gleicher Form genutzt. Und waren sie bei der einen oder anderen Veranstaltung nicht selbst gerne dabei? Denn es ist nach menschlichem, auch fachlichem und insbesondere sozialen Ermessen doch kaum verständlich, dass sie quasi über Nacht solch strenge Massstäbe anlegen.
Beleuchten wir doch mal den Einzelfall:
STADTHALLE DILLENBURG: Da schreibt man hier einfach "Die Stadt hatte sich in den 70er Jahren beim Bau der Stadthalle nicht an die Baugenehmigung gehalten." Damit wäre die ganze Schuld mal gut auf die Dillenburger abgewälzt, meinen sie? Falsch! Die Stadthalle wäre niemals eröffnet worden, wenn der real geprüfte und abgenommene Bau nicht von einer übergeordneten Behörde geprüft worden wäre. War es vielleicht ihre Behörde? Oder wurde am Ende garnicht geprüft.... weil ja sowieso alles neu war, und deshalb sicher in Ordnung? Mit Sicherheit anzunehmen ist, dass die Stadt Dillenburg nicht die letzte Instanz beim Bau der Stadthalle war.
DRESCHHALLE ULM: Es gab seit jeher 2 direkte Fluchtwege sowie einen dritten, nämlich durch die Küche. Da heißt es: "Durch die Theke versperrt"? Da muss ich leider schlechte Berichterstattung beanstanden, denn das ist nicht zutreffend! "Die Ausstattung ist brennbar"? Liebe Leute, gibt es für diesen Zweck denn tatsichlich eine Ausstattung, die nicht brennbar ist? Letzte Woche habe ich auf der BAB3 einen LKW brennen sehen an Fahrzeugteilen, die eigentlich schwer entflammbar sind bzw. garnicht brennen können (PVC-Plane, Metall-Spriegel, Alu-Planken usw.). Lassen sie doch bitte die Kirche im Dorf, sonst müsste evtl. eines Tages ihr nettes Häuschen behördlich geschlossen und der Zugang untersagt werden, weil die Ausstattung dort brennbar sein könnte.
CVJM-Freizeitheim Rodenroth: Die vorhandene Steigleiter als Fluchtweg sei zu gefährlich für Kinder? Ja ist sie für Senioren denn besser geeignet? Wenn nicht für Kinder (schließlich ist es ein Freizeitheim!, dessen Bau einst vom Kreisbauamt genehmigt wurde!), für wen könnten Steigleitern denn sonst geeignet sein? Und andernfalls: Warum wurden sie genehmigt? Warum werden sie in diesem Land verkauft? Und verehrte Damen und Herren, gestatten sie mir doch bitte noch die eine Frage, da wir gerade bei einem Jugend-Freizeitheim sind: Wie waren denn die baulichen und brandschutzrechtlichen Sicherheitsvorkehrungen in ihrem Umfeld, als sie zu den Jugendlichen gehörten?
Lassen sie also doch bitte die Kirche im Dorf, und legen sie stattdessen etwas Rückgrat an den Tag zum wirklichen (nicht amtlichen!) Wohle der Menschen in diesem Land, wenn sie z. B. mit blödsinnigen Verordnungen und Gesetzen konfrontiert werden. Schauen sie mal über ihren Tellerrand und erkennen sie die reale Situation, sonst werden sie sich schuldig machen am Verlust der Kultur in Städten (Vereinen) und vor allem im ländlichen Bereich (Dorfkneipen, Dreschhallen usw).
Wenn sie nicht die Abnicker vorgegebenen gesetzlichen Unfugs sein wollen, meine Damen und Herren in unseren Behörden, dann sollte es spätestens jetzt bei ihnen klingeln.
Von vielen im Bereich der Gastronomie Tätigen weiß ich, wie absurd und überzogen die Auflagen teils sind. Gleichzeitig muss man sich auch fragen, warum die Auflagen mit den Jahren derartig verschärft wurden! mehr

Brandschutz/ Bauaufsicht tragen durchaus dazu bei, dass die ein oder andere Kneipe/Gaststätte, sobald der Bestandsschutz abgelaufen ist, kaum noch verpachtet werden kann.

Bei dem CVJM-Freizeitheim stellt sich die Frage, warum es für Kinder und Jugendliche nicht möglich sein soll eine Steigleiter zu benutzen. Hier von einer Gefahr zu sprechen, scheint mir doch arg überzogen.
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