Bürgerhaus mit Pavillon aufwerten

POLITIK Ortsbeirat Sinkershausen nennt Wünsche

An das Kühlhaus am Bürgerhaus möchte der Sinkershäuser Ortsbeirat noch eine Holzkonstruktion anbauen. (Foto: Piplies)

Als erster Punkt auf der Liste steht ein Zuschuss für eine Chronik, die anlässlich des 750. Dorfjubiläums im Jahr 2021 erstellt wird. Der Magistrat habe für das Vorhaben bereits eine Förderung in Höhe von 1000 Euro zugesagt, erläuterte Ortsvorsteher Klaus Bartnik.

Ebenfalls auf der Forderungsliste steht der barrierefreie Zugang zum Bürgerhaus. Der Ortsbeirat selbst organisiert für den 26. und 27. August ein Nachbarschaftsfest. Dazu sind nicht nur alle Einwohner aus Sinkershausen eingeladen, die sich an der Verpflegung sowie am Programm beteiligen wollen. Auch jeder andere ist in Sinkershausen herzlich willkommen, betonte Bartnik. Der bei der Feier erzielte Überschuss soll ebenfalls für den barrierefreien Umbau des Eingangs zum Bürgerhaus verwendet werden.

Des Weiteren enthält die "Wunschliste" zusätzliche Parkplätze am Friedhof sowie den Umbau des Feuerwehrgerätehauses zu einer gemeinsamen "Einsatzzentrale" für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte aus Sinkershausen und Bellnhausen.

Material für die Holzkonstruktion würde rund 4300 Euro kosten - ein kleiner Zuschuss wäre nötig

Geld erhofft sich der Ortsbeirat auch für die Umgestaltung der Verkehrsinseln an der Bushaltestelle in der Ortsmitte. Hierzu hatte das Gremium bereits im Dezember 2016 einen Vorschlag ausgearbeitet und eine Skizze eingereicht, um die Autolenker zum langsamen Fahren zu bringen und die Gefahr für die dort wartenden Schulkinder zu reduzieren.

Ein weiteres Thema in der Sitzung war der geplante Pavillon am Bürgerhaus. Bartnik und seine Mitstreiter im Ortsbeirat hatten im Frühjahr 2016 einen Entwurf dazu ausgearbeitet.

Der Pavillon könnte zur Attraktivitätssteigerung des Bürgerhauses beitragen. Hier könnte bei Veranstaltungen der Grill aufgebaut werden.

Die Leere in der Stadtkasse hat einen Zuschuss für das Projekt bisher nicht erlaubt. Nun haben die drei Ortsvertreter eine neue, preiswertere Variante ausgearbeitet.

Der Plan sieht einen direkten Anbau in einer Größe von drei mal fünf Metern als einfache Holzkonstruktion quasi als Fortsetzung des Satteldaches am Kühlhaus vor.

Getragen wird das Dach von sechs Holzpfosten, die auf kleinen Betonfundamenten ruhen. Die Kosten für das Material und die Dacheindeckung betragen nach der Kalkulation des Gremiums 4343 Euro.

Die Montage und den Aufbau will der Ortsbeirat mit Helfern aus dem Dorf unter Anleitung eines Zimmerermeisters vornehmen und zudem 3500 Euro aus eigenen Mitteln bereitstellen.

Für die Stadt Gladenbach verbliebe damit ein Zuschuss von knapp 850 Euro, den Bartnik und seine Mitstreiter sogleich beim Magistrat der Stadt beantragen wollen.


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