Das „bisschen Haushalt“ – von wegen

Steuern  Tipp der Steuerkanzlei Bach: Wer Arbeiten vom Profi machen lässt, kann Lohnkosten geltend machen

An der jährlichen Steuererklärung kommt kaum einer vorbei. Wer sich informiert beziehungsweise die Hilfe von Experten in Anspruch nimmt, kann in vielen Bereichen seine Steuerbelastung mindern. (Foto: Colourbox)

So werden Unterhaltszahlungen an Kinder und Aufwendungen für deren Berufsausbildung steuermindernd als sogenannte außergewöhnliche Belastungen anerkannt. Voraussetzung für den Abzug ist, dass der Empfänger kein oder nur geringes Einkommen hat. Es sind Unterhaltskosten über 9000 Euro als außergewöhnliche Belastungen möglich. Wohnt das Kind im Haushalt der steuerpflichtigen Eltern, kann regelmäßig davon ausgegangen werden, dass hierfür Unterhaltsaufwendungen in Höhe des Höchstbetrags erwachsen.

Seit fast 70 Jahren steht die Steuerkanzlei für verlässliche Beratung und Analysen zum Thema Steuern. Sie verfügt dank dreier Steuerberater und einem großen Team an fachlichen Mitarbeitern über geballtes Knowhow. Mandanten sind sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen.

Weitere Steuerermäßigungen erlangt der Steuerzahler durch das „bisschen“ Haushalt. Demnach sollte jeder wissen, dass sich Steuern sparen lassen, wenn Arbeiten im Haushalt von einem Profi übernommen werden.

Wichtig hierbei ist: Gesonderter Lohnausweis auf der Rechnung und keine Barzahlung. So können sämtliche Handwerkerrechnungen, aber auch Rechnungen zum Beispiel über den Möbelaufbau oder Nebenkostenabrechnungen des Vermieters abgesetzt werden. Die direkte Steuererstattung beträgt 20 Prozent der (Lohn) Kosten, allerdings höchstens 1200 Euro pro Jahr für einen bestehenden Haushalt (kein „Neubau“).

Steuersparpotenzial bei Berufseinsteigern

Weiterer Steuertipp: Besonders das Jahr der Arbeitsaufnahme birgt großes Steuererstattungspotenzial. Zum einen können die Studienkosten (Bürobedarf, Literatur, Fahrtkosten, Gebühren, Telekommunikationskosten) und auch Bewerbungskosten mit den Einkünften aus der neuen Tätigkeit verrechnet werden. Zum anderen wird der Arbeitgeber den Lohnsteuerabzug so vornehmen müssen, als würde der Berufseinsteiger das ganze Jahr zu diesem Gehalt arbeiten.

In der Regel steigt man aber nicht zum 1.1. ein, sondern unterjährig. Dadurch wird tendenziell zu viel Steuer einbehalten, da auf das gesamte Jahr gesehen weniger verdient wird. Das Erstattungspotenzial, so die Auskunft der Steuerkanzlei Bach, wird schnell vierstellig. (red)


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