Das anrüchige Image abgelegt

POLE DANCE Internationale Teilnehmer geben sich in Gießen die Stange in die Hand

Hier ist der Name Programm: Katharina Stange hat in der Gruppe "Amateur-Frauen 18 bis 44 Jahre ihr Sportgerät bestens im Griff. (Foto: Wißner)

Leicht bekleidete Frauen, umringt von johlenden Männern, Disco-Beleuchtung und Akrobatik mit lasziven Bewegungen an einer Stange - dieses Bild haben viele Menschen vor Augen wenn der Begriff "Pole-Dance" oder "Stangentanz" fällt. Inzwischen, auch beeinflusst durch die atemberaubenden Schauen des Cirque du Soleil, hat sich Pole-Dance zu einem internationalen Fitnesstrend entwickelt und sein anrüchiges Image abgelegt.

Bei der TSG Blau-Gold Gießen erweist sich der Sport als Zugpferd und verzeichnet neben Ballett die höchsten Zuwachsraten an Mitgliedern.

Vor diesem Hintergrund hatte sich der Verein um die Ausrichtung der einzigen offiziell vom Deutschen Pole-Sportverband (DPSV) anerkannten Meisterschaft beworben, die an diesem Wochenende in der Kongreßhalle stattfand.

Am Sonntag geht es um den Weltmeistertitel

Am Samstag ging es hier um die Titel Miss und Mister Pole Dance Germany und am Sonntag bei der Fortsetzung um die Titel Miss und Mister Pole Dance Globe. Internationale Pole-Sportler aus Italien, Russland, Schweden, Ungarn, Taiwan, Australien, Holland, Malaysia, Japan, Vietnam und Norwegen gaben sich ein Stelldichein an der Stange und zeigten dem Publikum ihr Können.

Neben Einzeln gibt es auch Duo-Darbietungen zu bestaunen. Das Ganzkörpertraining an der verchromten Stange fördert Kraft, Koordination und Flexibilität und ist ein ideales Fitnessprogramm.

Seit 2009 werden Meisterschaften auf nationaler und internationaler Ebene ausgetragen und 2016 soll diese Sportart sogar bei den Olympischen Spielen in Brasilien vorgestellt werden.


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