Das ist eine gute Pflegeberatung

CHECKLISTE Zehn wichtige Merkmale erkennen

1. Qualifiziert: Der Berater ist Pflegefachkraft, Sozialarbeiter oder Sozialversicherungsfachangestellter mit Weiterbildung für Beratung. Er kennt sich mit den Unterstützungsstrukturen vor Ort aus, verfügt über Kontakte und nutzt sie.

2. Flexibel: Die Beratung kann wenn nötig zeitnah - etwa 48 Stunden nach Anfrage - erfolgen.

3. Respektvoll: Der Berater ist respektvoll, kooperativ, zugewandt und diskret.

4. Individuell: Die Beratung richtet sich nach der individuellen Situation, dem Umfeld und den Wertvorstellungen des Ratsuchenden.

5. Ressourcenorientiert: Der Berater unterstützt den Ratsuchenden dabei, alle Möglichkeiten zu nutzen, sich möglichst gut selbst bei der Bewältigung der Pflege helfen zu können.

6. Umfassend: Der Berater spricht zentrale Themen an, etwa familiäre Situation, Finanzierung der Pflege, pflegepraktische Fragen, soziale Netzwerke, Entlastung pflegender Angehöriger. Er klärt über Rechte und Ansprüche auf gegenüber der Pflegeversicherung und den Pflegeanbietern.

7. Lösungsorientiert: Der Berater schlägt verschiedene Handlungsmöglichkeiten vor. Er stellt seine eigene Meinung zurück, unterstützt den Ratsuchenden eigene Entscheidungen zu treffen.

8. Begleitend: Der Berater begleitet beim Zugang zu weiteren Hilfen, etwa der Beantragung von Leistungen, bei der Suche eines Pflegedienstes, einer Tagespflege oder Pflegeeinrichtung.

9. Verbindlich: Der Berater hält die Vereinbarungen ein.

10. Nachvollziehbar: Die Beratung wird dokumentiert und ausgewertet. (red)


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