Das können Eltern tun

Die Verformungen treten auf, wenn das Baby den Kopf bevorzugt in eine Richtung dreht. Eltern können dem entgegenwirken, indem sie mit dem Kind immer wieder von verschiedenen Seiten aus Blickkontakt aufnehmen oder mit ihm sprechen. Denn schon Neugeborene drehen ihren Kopf in die Richtung von Stimmen und Gesichtern, erklärt Prof. Hans-Jürgen Nentwich vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.

In Absprache mit dem Kinder- und Jugendarzt können Babys ab einem Monat außerdem für kurze Zeit auf den Bauch gelegt werden unter Aufsicht der Eltern. Das stärkt die Nacken- und Schultermuskulatur.

Bei schweren Verformungen oder wenn andere Methoden nichts bringen, kann eine Helmtherapie mit begleitender Physiotherapie sinnvoll sein. Dabei trägt das Kind für einen bestimmten Zeitraum einen individuell angepassten Helm. (dpa/tmn)


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