Der Sport zum Sonntag

Robin Lanzel mit seiner Handball-AG. Die Kinder besuchen die dritten Klassen an der Grundschule in Villmar. (Fotos: privat)

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Freuen über den Titel eines Deutschen Meisters darf sich Lena Schuwald. Die Gaudernbacherin zählt zur Tanzgruppe "Rizzibizzi" des Tanzzentrums Josat-Dörr aus Limburg. Diese Formation triumphierte in der Kategorie "Discodance" beim Deutschland-Cup in Bochum. Vier der fünf Wertungsrichter setzte Lena Schuwald & Co auf Platz eins, einer auf Rang zwei. In der Gesamtauswertung reichte das natürlich für den Sieg. Damit haben sich "Rizzibizzi" für die Weltmeisterschaft im September, ebenfalls in Bochum, qualifiziert. Lena Schuwald hält sich neben ihrem Engagement bei Josat-Dörr auch beim TuS Gaudernbach mit Zumba fit. Sie gehört beim Narrcenclub Gaudernbach der Tanzgruppe "Hypnotix" an und trainiert zudem die Formation "Felice" des TuS Barig-Selbenhausen.

Mit Handball hält sich Robin Lanzel fit. Da lag es für den 22-Jährigen nahe, ein freiwilliges soziales Jahr beim TSV Steeden abzuleisten, der in Spielgemeinschaft mit dem TV Eschhofen vom Nachwuchs bis zu Männern und Frauen Mannschaften in einer großen Handballabteilung unterhält. Lanzel kommt aus den eigenen Reihen. Der Schwerpunkt seiner Arbeit ab 1. September liegt auf der Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Für den ehemaligen Trainer der weiblichen C-Jugend ist dies keine unbekannte Aufgabe. Zu seinen Tätigkeiten gehören auch die Sportstunde im Kindergarten Steeden, die Leitung einer Handball-AG an den Grundschulen Villmar und Eschhofen sowie an der Johann-Christian-Senckenberg-Schule in Runkel und schließlich die AG "Spaß mit dem Ball" an der Grundschule Steeden. Neben weiteren Tätigkeitsbereichen im Verein erwirbt sich Robin Lanzel über den Landessportbund den Übungsleiterschein im Breitensport. Der Weg des TSV Steeden könnte auch beispielhaft für andere Vereine sein. Abteilungsleiter Wolfgang Ax sagt: "Das erste Jahr hat uns gezeigt, wie wichtig die Arbeit mit Jugendlichen auch außerhalb des Vereins ist. Aus diesem Grund wird das freiwillige soziale Jahr bei uns auch ein zweites Mal angeboten."

Für höhere Aufgaben angeboten hat sich Jan Albrecht. Für den jungen Fußballtorhüter aus Dehrn lief es zuletzt gut. Mit der U15 des SV Wehen schaffte das Talent den Klassenerhalt in der Regionalliga, der höchsten deutschen Spielklasse in dieser Altersstufe. Zwar wurde der SVW nur Vorletzten, doch für einen Drittligisten ist dies in Konkurrenz mit Nachwuchsteams von Erst- und Zweitligisten beachtlich. Und nun belegte Jan Albrecht mit der Auswahl des Hessischen Fußball-Verbandes beim Turnier der Süddeutschen Verbände den dritten Platz. Ziel des Turnieres in Karlsruhe war es aus hessischer Sicht, ein Team zu entwickeln, das sich auch beim Sichtungsturnier des DFB Ende Juni in Duisburg gut präsentieren kann. Und dort will sich der Dehrner wieder in den Vordergrund spielen. Immerhin reichte es schon einmal zu einer Nominierung für einen Lehrgang einer deutschen U-Nationalmannschaft.

Ihnen noch einen schönen Sonntag!


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