Die Krippe entsteht im Keller

SERIE Klaus Gimbel aus Rabenscheid baut originalgetreute Modelle aus Holz

Die Idee dazu kam dem Rabenscheider, der beruflich 38 Jahre lang in der Holzbearbeitung und Küchenherstellung tätig war, bei seinem Urlaub in Südtirol und in Oberammergau: "Ich war gleich von dem Krippenbau fasziniert, habe öfters den Holzschnitzern über die Schulter geschaut, Schaufenster bewundert und mir beim studieren von Fachliteratur Anregungen geholt", berichtet der Renter.

n Im Laufe der Jahre sind 33 große und sechs Miniatur-Krippen entstanden

Seit mittlerweile zehn Jahren fertigt Klaus Gimbel die filigranen alpenländischen Krippen, sägt, hobelt und klebt in seinem Hobbyraum. Dabei arbeitet er nicht nur mit Holz, sondern auch mit Gips, Farbe und Moos. "Wenn mich die Faszination gepackt hat, bin ich bis in die Nachtstunden hinein beschäftigt", erzählt der Rabenscheider.

Im Laufe der Jahre sind so insgesamt 33 große Holzkrippen und sechs Miniaturkrippen entstanden. Neben der Originalität legt Klaus Gimbel Wert auf die Größe der einzelnen Figuren.

Viele der individuell gestalteten und mit Beleuchtung versehenen Exponate fanden bei Rabenscheider Weihnachtsmärkten ihre Abnehmer oder wurden von Klaus Gimbel an seine Patenkinder, die Verwandtschaft und im Bekanntenkreis verschenkt. Der Baumeister strahlt: "Es gab bisher Lob von vielen Seiten für meine Holzkrippen. Dies ist Ansporn für mich, weiter zu machen."


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