Die Sinkershäuser haben ihr Logo

JUBILÄUM Ein Siegel mit der Zahl 750 ergänzt das Wappen des Gladenbacher Ortsteils

Am Ende waren sich alle einig: Mit diesem Logo wollen die Sinkershäuser ihr 750-Jahr-Jubiläum in 2021 feiern. (Foto: Piplies)

Stefan Spindler hatte diverse Logos entwickelt und sie in der Sitzung vorgestellt. Die Wahl fiel schließlich auf einen Entwurf mit dem Wappen von Sinkershausen. Das Wappen wird ergänzt mit einem Siegel, das wiederum die Zahl 750 trägt - also das Alter des heutigen Gladenbacher Stadtteils im Jubiläumsjahr 2021 - gerechnet nach der bisher bekannten urkundlichen Ersterwähnung.

In die nähere Auswahl kam auch ein Entwurf mit der stilisierten Wehrkirche, dem einzigen Gebäude in Sinkershausen, das selbst in die Anfänge des Dorfes zurückreicht. Die übrigen noch erhaltenen Hofanlagen und Fachwerkhäuser reichen nicht so weit in die Historie zurück und sind auch nicht auf einem Fleck oder an einer Straße versammelt, so dass ein überregionaler Wiedererkennungswert gegeben wäre, erläuterten Spindler und Ortsvorsteher Klaus Bartnik. Spindler ist übrigens ein "Neubürger" in Sinkershausen, hat das Haus seines Großvaters aufwendig renoviert und wohnt nun nicht nur mit Frau und Kind in dem Gladenbacher Stadtteil, sondern hatte sich sofort bereit erklärt, sich für die 750-Jahr-Feier zu engagieren und unter anderem die Logos zu entwerfen sowie eine neue Homepage für das Dorf aufzubauen.

Nun also konnten die Sinkershäuser Bürger aus einer Vielzahl von Entwürfen auswählen. Bis auf eines hatten alle Logos das Wappen des Dorfes mit seinem schwarzen Kreuz auf weißem Untergrund und das Weinblatt aufgenommen. Als Logo und ständiges Wiedererkennungszeichen bei den Vorbereitungen bis 2021 und beim Jubiläumsfest selbst, wird das Wappen mit dem Siegel nun Sinkershausen repräsentieren. Neben dem Logo und der neuen Internetseite arbeiten zahlreiche Mitbürger ehrenamtlich an weiteren diversen Themen.

Die Chronisten der Dorfgeschichte suchen nach wie vor alte Fotos und Aufzeichnungen

So soll bis zum Jubiläumsjahr eine Chronik des Ortes erscheinen, die Dorfnamen und deren Abstammungen untersucht. Auch sollen Interviews mit älteren Mitbürgern geführt werden, erläuterte der Ortsvorsteher. Alte Fotos und Aufzeichnungen, Bilder und Geschichten aus früheren Jahrzehnten werden nach wie vor von den Chronisten gesucht. Auch weitere Engagierte, Hobbyhistoriker und fleißige Helfer können sich bei Bartnik und seinen Kollegen melden.


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