Die Stadt Herborn strahlt kunstvoll

Markante Ansichten in zehn Leuchtkästen eingefangen

Künstler Jörn Hanitzsch arbeitet mit viel Hitze die Konturen der Handabdrücke von Hessentagsbesuchern heraus.

Die Lichtskulpturen "Hoffnungsschimmer" stehen an ihrem Bestimmungsort für Herborn.

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Mit der "Lichtpromenade" hatten Bürger markante Ansichten der Stadt und ihrer Stadtteile in zehn Leuchtkästen eingefangen. Die Lichtskulpturen "Hoffnungsschimmer - Hände im Stahl" sorgten ebenfalls für Aufsehen. Aus zwei temporären Kunsträumen zum Hessentag auf dem Kornmarkt und "In der Au" entstanden nun zwei künstlerische Installationen, die sich dauerhaft in das Stadtbild einfügen.

Über 80 Bürger aus den Stadtteilen Herborns gestalteten bereits weit vor dem Hessentag aus zehn Leuchtkästen eine Lichtpromenade. Die künstlerische Sicht auf den Stadtteil wurde in einer Seidenpapier-Kollagentechnik umgesetzt. Das Konzept stammt von der in Herborn ansässigen Künstlerin Piccasolina, alias Katarina Kronburger, die auch für die Umsetzung verantwortlich war.

Aus der gestalterischen Arbeit entstanden Mosaike aus buntem Seidenpapier, die auf Plexiglas transformiert und in großformatige Leuchtkästen (1,8 m x 1,5 m) montiert wurden. Jeder Leuchtkasten beinhaltet eine künstlerisch gestaltete Stadtteilansicht sowie eine Rückseite mit Informationen und Fotografien zur Geschichte des jeweiligen Stadtteils. Die Lichtpromenade wurde am Hessentag "In der Au" gegenüber dem Sparkassen-Palace präsentiert. Für jeden Stadtteil sind nun gemeinsam mit den Ortsbeiräten geeignete Standorte für die Leuchtkästen gefunden worden.

Auf dem Kornmarkt konnten die Hessentags-Besucher mit dem Cottbusser Künstler Jörn Hanitzsch Lichtskulpturen gestalten, die jetzt dauerhaft als LED-Leuchten am Dilluferweg gegenüber dem Stadtpark aufgestellt wurden. Neben dem Kunstprojekt "Hoffnungsschimmer" war Hanitzsch im Mai auch für die farbenfrohe und stimmungsvolle Lichtinstallation im Stadtpark und auf dem Kornmarkt verantwortlich.

"Mit den leuchtenden Lichtskulpturen wird ein Zeitpunkt im Leben - der nicht alltägliche Hessentag - festgehalten und durch einen einfachen Handabdruck dokumentiert", so der Künstler, der bereits in Berlin und auf der Luminale in Frankfurt ausgestellt hat. Die Konturen der Handabdrücke schnitt er mittels Schneidbrenner aus den feuerverzinkten Edelstahlrohren, anschließend folgte eine Oberflächenbehandlung, so dass die Skulpturen nun eine kupferne Färbung haben.


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