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KREISTAG Warum Politiker die neue Müllgebühr vertagten

Herborn/Dillenburg/Haiger/Wetzlar. Eine neue Müllgebühr wollten die Kommunalpolitiker am vergangenen Montag beschließen. Aber dann vertagten sie das Thema urplötzlich. Warum eigentlich? Auslöser des Hickhacks ist eine Herborn-Connection: Ein Lehrer, der mal Bürgermeister in Herborn werden wollte, hatte sich verrechnet. Und ein Rechtsanwalt, der mal Landrat werden wollte, nahm diese fehlerhafte Rechnung dankbar auf. Ein politisches Lehrstück.

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Ein gutes Parlament entwickelt Grundsätze für eine bessere Zusammenarbeit. Ziel muss -die Idee- in den Köpfen reifen, wie nicht nur etwas besser wird, sondern sich auch alles richtig in geordneten Bahnen vollzieht, d.h. mehr
verantwortungsvoll und ethisch mit dem Geld der Bürger eine Zukunft gestalten, nicht verwalten und abkassieren. Glaubwürdigkeit muss man sich erarbeiten.Das ist Knochenarbeit,jeden Tag, aber gesellschaftlicher Trend und Nachhaltigkeit für die nächsten Generationen. Ich frage mich oft, wer besitzt in unserem Kreistag Geduld, Nachhaltigkeit, Bodenständigkeit um die politischen Probleme zu gestalten?
Die Gebühren in der Abfallwirtschaft zeigen,dass die Verantwortlichen die Bürger nur für die Wahlen brauchen.
Ich vermute bald werden auch unsere Kreistagsmitglieder Polizeischutz benötigen, sollte solche Gebührenbelastungen die Bürger treffen. Fast alle wissen wo unsere Abgeordneten wohnen und der Müll sicher abgeladen werden kann.
@martin63:

Bei aller Häme über Trochas Fehlinterpretation der geplanten Gebührenordnung (weswegen ich eigentlich nicht von "Rechenfehler" im engen Sinne sprechen würde) geht vollkommen unter, dass sowohl Trocha als mehr
auch Müller das Problem erkannt haben und etwas dagegen tun wollten:

Zitate betr. Trocha:

... Alle Kreistagsmitglieder erhalten eine E-Mail, Betreff "Lahn-Dillkreis familienfeindlich!" ...

...Trocha beschließt die Mail an seine Abgeordneten-Kollegen mit dem Satz "Das kann doch nicht in unserem Sinne sein!"...

Zitate betr. Müller:

... "Ich finde es toll und richtig wenn Du darauf aufmerksam machst, dass diese Gebührensatzung weder familienfreundlich noch familiengeeignet ist. Das ist genau so. ...

... "Also Herz fassen und dagegen stimmen und möglichst viele dazu gewinnen die es ebenso machen. Gegen die familienfeindlichen Müllgebühren." ...

Diese Aussagen würde wohl die breite Mehrheit der Bürger unterstützen und hätten den anderen Fraktionen auch gut zu Gesicht gestanden ...

Leider scheint es so zu sein, dass ein Mensch, wenn er ein politisches Amt erhält, sich nicht mehr den Bürgern, sondern der Institution verpflichtet fühlt, der er jetzt zugehört.
warum lassen wir uns dieses hin-und her eigentlich gefallen? Wenn genug Bürger gegen die neuen Bescheide Einspruch erheben dann muß sich erst mal ein Gericht mit der Sache befassen und die Rechtmässigkeit prüfen. Dann mehr
wird das nix mit der Einführung im Januar.
Aus der Rubrik "Interviews, die zum Glück so nie geführt wurden ..."

Interviewpartner: Mittelhessen.de (MH.de) und Abfallwirtschaft Lahn-Dill (AWLD)


MH.de: "Warum bezahlen wir jetzt mehr Geld für die mehr
Müllabfuhr?"

AWLD: "Sie müssen ja gar nicht mehr bezahlen! Machen Sie keinen Müll mehr, dann kommen Sie sogar mit etwas weniger Gebühren aus, wie zuvor."

MH.de: "Aber: Wenn ich keinen Müll mehr mache, warum soll ich dann Gebühren zahlen?"

AWLD: "Das ist so vorgesehen und solidarisch und erzieht zu sparsamem Umgang mit den schwindenden Ressourcen."

MH.de: "Na ja. Zurück zu den Kosten. Warum sind diese so stark gestiegen, dass es einer solch starken Erhöhung bedarf?"

AWLD: "Die Kosten steigen immer. Vor allem in der Verwaltung steigen sie enorm."

MH.de: "Wodurch denn das?"

AWLD: "Na ja, die ganze Chipperei und so muss ja irgendwie bezahlt werden."

MH.de: "Die Bürger sollen also für die Kostensteigerung durch die Chips bezahlen, die nicht entstanden wäre, wenn nicht gechippt worden wäre."

AWLD: "So kann man das nicht sagen ..."

MH.de: "Wie denn?"

AWLD: "Irgendwie anders..."

MH.de: "Lieber Herr AWLD, wir danken für das Gespräch."
Sehr geehrter Herr Dworaczek,

ich frage mich ernsthaft, wie man eine neue Abteilung aufbauen kann, neue Mitarbeiter mit befristeten Verträgen einstellen kann, neue Gebührenbescheide schon vorbereiten kann, ohne zu mehr
wissen, dass das ganze (rechtzeitig) vom Kreis durchgewunken wird???

Ihre Dollar-Zeichen im Auge können Sie dann vermutlich im September wieder aufblinken lassen!
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