EDV-Umstellung verursacht Einschränkungen im Schwerbehindertenrecht

Region. Vom 10. bis 18. November wird beim Hessischen Amt für Versorgung und Soziales Gießen ein neues EDV-Verfahren zur Bearbeitung von Anträgen auf Feststellung einer Behinderung eingeführt.

Leider können in diesem Zeitraum im Versorgungsamt weder Anträge bearbeitet noch konkrete Auskünfte zu bereits gestellten Anträgen gegeben werden. Auch können keine Schwerbehindertenausweise und Beiblätter für die Freifahrt im öffentlichen Personennahverkehr ausgestellt werden. Einzahlungen mit EC-Karte oder in bar sind ebenfalls nicht möglich.

Auch nach der Einführung des neuen EDV-Verfahrens ist zunächst noch mit Einschränkungen zu rechnen. Das Versorgungsamt empfiehlt daher allen Antragstellern von Besuchen oder telefonischen Anfragen möglichst abzusehen.

Mit dem neuen EDV-System soll den steigenden Anforderungen an eine zügige und qualitativ hochwertige Antragsbearbeitung sowie Ausweis- und Beiblattausstellung Rechnung getragen werden. Das Versorgungsamt Gießen ist zuständig für die Landkreise Marburg-Biedenkopf, Lahn-Dill, Vogelsberg, Wetterau und Gießen. Jährlich sind rund 32.000 Anträge auf Erst- und Neufeststellung von Behinderungen zu bearbeiten.


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