Erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit - Dillenburg, Siegbach, Dietzhölztal und Eschenburg sind fit für den Winter

Die Vorbereitungen für den aktuellen Winterdienst 2016 sind für die heimischen Kommunen schon getroffen worden. Foto: privat

Dillenburg, Stadtwerke und Bauhöfe der Stadt Dillenburg sowie der Gemeinden Eschenburg, Dietzhölztal und Siegbach sind fit für den ersten Winterdiensteinsatz. 38 Teilnehmer der vier Kommunen nahmen jetzt an einer gemeinsamen Schulung in Dillenburg teil und frischten dabei Theorie und Praxis auf. Das Seminar zeichnet sich als weiteres Projekt unserer interkommunalen Zusammenarbeit aus.

Vormittags stand die komplexe Theorie zum Thema im Mittelpunkt. Andreas Rother von der Deutschen Straßen-Dienst GmbH informierte über den Einsatz von Streumitteln, angefangen von der Information über den Abbau von Salz bis hin zur optimalen Menge für die unterschiedlichen Witterungsverhältnisse. Referent Andreas Weiffenbach, Produktverantwortlicher bei der Stadt Dillenburg für den Winterdienst, informierte über die rechtlichen Grundlagen bei der Durchführung des kommunalen Winterdienstes. Schwerpunkte seines Vortrags war der richtige Winterdienst an Fußgängerüberwegen, Gehwegen, Bushaltestellen und Parkplätzen.

Alle Lehrgangsteilnehmer probierten nachmittags aus, wie auf den teilweise unübersichtlichen Winterdienstfahrzeugen enge Straßenverhältnisse sicher und geschickt bewältigt werden können. Bestandteil des Trainings, das ein Mitarbeiter des Verkehrssicherheitsteams Barfuß aus Hohenahr leitete, war auch die täglich vorzunehmende Fahrzeugkontrolle, insbesondere der Räumtechnik. Auf dem eigens aufgebauten Parcours auf dem Aquarena-Parkplatz standen dafür insgesamt zehn Fahrzeuge von allen drei Kommunen zur Verfügung. Dabei galt es, die Hindernisse und die engen Kurven stets genau im Blickfeld zu behalten und souverän und genau die Strecke zu passieren. Mit einem so großen Fahrzeug ist die richtige Einschätzung der Breite und die Beachtung des toten Winkels eine besondere Herausforderung. Ein Handicap für die Fahrer der Streufahrzeuge sind deswegen auch parkende Fahrzeuge in engen Straßen. Das Fahrzeug mit seinem Räumschild benötigt mindestens drei Meter Platz, um überall durchzukommen. Jeder Verkehrsteilnehmer kann mitwirken, es den Fahrern von Winterdienstfahrzeugen leichter zu machen, indem er sein eigenes Fahrzeug richtig parkt und die Gehwege freilässt. Denn auch hier sind kleine Fahrzeuge für die Räumung im Einsatz.

Die Stadtwerke Dillenburg und die Bauhöfe in Eschenburg, Dietzhölztal und Siegbach sind für den bevorstehenden Winter gut gerüstet. Alleine in Dillenburg beträgt die Lagerkapazität für das Streusalz in diesem Jahr rund 200 Tonnen. Die Streufahrzeuge werden teilweise bereits ab 4 Uhr in der Frühe eingesetzt, und zwar nach einem festen Streu- und Streckenplan, der in Prioritäten unterteilt ist.


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