Es raucht und kracht vor Publikum

CAMPUSFEST Philipps-Universität gewährt Einblicke in den wissenschaftlichen Alltag

Viele Experimente gab es beim Campus Marburg zu bestaunen, manche waren richtig spektakulär. (Foto: Krause)

Gut besucht waren auch die Vorträge, etwa hier zum Thema "Was hat die Seele mit dem Hirn zu tun?" von Professor Tilo Kircher. (Foto: Krause)

Auch Sparsteine für das Uni-Museum konnten gebastelt werden, wie von Marian Vogt (links) und Patrick Pausch. (Foto: Krause)

Unterstützt vom 14-jährigen Nils Vaupel stellte Lehramtsstudentin Kirsten Ottschick eine Rauchbombe her. (Foto: Krause)

Martin Arnold zeigt die Wirkung kinetischer Energie. (Foto: Krause)

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"Wir experimentieren ja bereits seit einigen Jahren mit der Stadt Marburg damit, wie sich die Philipps-Universität in der Öffentlichkeit darstellen kann", hob Uni-Präsidentin Katharina Krause bei der Eröffnung hervor. Und das gelinge mit diesem Aktionstag hervorragend.

Auch Stadträtin Kerstin Weinbach (SPD) lobte das Konzept von "Campus Marburg", das auch fortan im Zweijahresrhythmus stattfinden soll.

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Den Auftakt auf den Lahnbergen machte auf der Bühne vor dem neuen Chemiegebäude ein spannender Experimentalvortrag zum Thema Energie von Professor Michael Schween zusammen mit Karl Heinz Muth vom Chemikum und dem Studenten Martin Arnold. Höhepunkt war das Bersten einer Plastikflasche. Nicht irgendeiner, sondern gefüllt mit flüssigem Stickstoff, die beim Eintauchen in Wasser so viel Energie freisetzte, dass Massen von kleinen Bällen bis zu zehn Metern in die Luft geschleudert wurden.

Viel los war auch in den Gebäuden, in denen sich viele Fachbereiche mit interessanten populärwissenschaftlichen Vorträgen vorstellten, sowie mit Experimenten und attraktiven Angeboten zum Mitmachen. So boten etwa die vergleichenden Sprachwissenschaften ein Quiz an, das Centrum für Nah- und Mitteloststudien informierte über Rollsiegel, die auch selbst gefertigt werden konnten oder die Informatiker machten 3D-Rekonstruktionen des Gesichts. In vielen Gebäuden wurden darüber hinaus Führungen angeboten und es gab Ausstellungen.

Auch in der Innenstadt stellen sich verschiedene Institute dem Publikum vor

Ab dem späten Nachmittag machte die Uni auch in der Innenstadt mit einem bunten Programm Lust auf den Besuch. Hier standen standortgemäß die Geisteswissenschaften im Zentrum. Auch hier gab es Führungen und Vorträge, ergänzt durch zwei Ausstellungen über den Ökonomen Wilhelm Röpke durch den Fachbereich Geschichte und Kulturwissenschaft und Buchmalerei im Mittelalter des Kunstgeschichtlichen Instituts.

Abgerundet wurde Campus Marburg vor allem in den Abendstunden bis in die Nacht durch ein umfangreiches Kulturangebot.


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