Etwas gegen Bewegungsmangel tun

JUBILÄUM Hirzenhainer Turn- und Sportverein feiert sein 25-jähriges Bestehen

Rope Skipping nennt man es heute: Die Seilspringgruppe des TSV demonstrierte, was sie in den vergangenen Wochen gelernt hat. (Foto: Rademacher)

Dazu zeigten der TSV an der Grundschule, was er mittlerweile alles im Angebot hat. Und das reicht von den Seil springenden Kindern über Gymnastikgruppen, Thai Bo und Steppaerobic bis zu Nordic Walking und Kantaera, einem Herz-Kreislauf-Training, das auf sanfte Weise Elemente der asiatischen Kampfkunst vermittelt. Unter der Anleitung von Ute Alfter zeigte zunächst der Nachwuchs, was sich mit einem Sprungseil alles machen lässt.

Wer sich die am Kuchenbüffet verspeisten Kalorien wieder abtrainieren wollte, konnte auf eine ganze Reihen von Bewegungsspielen zurückgreifen, die die Gastgeber um Paul-Heinz Cyris auf dem Schulhof und der benachbarten Turnhalle aufgebaut hatten. Für die Festschrift mit vielen Bildern aus 25 Jahren TSV und seiner Vorgeschichte als Gymnastikabteilung des SSV Hirzenhain fand am Abend Wolfgang Hofmann als Vertreter des Turngaus anerkennende Worte. Beim Festkommers würdigte er zudem die Bedeutung des TSV als Gesundheitssportverein.

Bürgermeister Götz Konrad erinnerte an eine ganz persönliche Verbindung mit dem Sportverein: Vor 25 Jahren hatte er als Reporter dieser Zeitung über die Gründung des Vereins berichtet.

Dem dankte Konrads Vorgänger Walter Jank als Vertreter des Ortsbeirats für seine "hervorragende" Arbeit. Dass diese Arbeit bei den Hirzenhainern gut ankommt, hatte sich schon beim sehr gut besuchten Nachmittagsprogramm gezeigt. Vorsitzender Paul-Heinz Cyris konnte das in seiner Begrüßung am Abend auch mit Fakten belegen: In 25 Jahren ist der TSV nämlich kontinuierlich gewachsen und mit 620 Mitgliedern inzwischen der größte Verein des Dorfes - jeder fünfte Hirzenhainer macht beim TSV mit.

Der Verein habe sich auf die Fahne geschrieben, etwas gegen den weit verbreiteten Bewegungsmangel in der Gesellschaft zu tun. Mit Erfolg, wie sich gezeigt habe und auf ganz unterschiedliche Weise, wie sich auch am Abend zeigen sollte. Und nachdem sich die Gäste an "Fitnesstellern" und "Turnvater-Jahn-Delikatessen" gestärkt hatten, wurde noch bis tief in die Nacht ausgiebig getanzt. (s)


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