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"Europa braucht Euro nicht"

FINANZ-ANALYSE "Mr. Dax" Dirk Müller referierte in Dillenburg

Dillenburg. So macht sogar die Krise Spaß. Locker, mit Witz - und dennoch immer am Thema führte der Börsenmakler Dirk Müller am Montagabend mehr als 600 Gäste der Volksbank Dill eG in der Dillenburger Stadthalle durch den Dschungel der internationalen Finanzmärkte und gab den Besuchern während eines "Cashkurses" Tipps, wie sie sorgsam mit ihrem Geld umgehen können.

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Sie bringen da Dinge ins Spiel, die mit diesem Inhalt bisher nicht
angesprochen wurden und sich m.E. auch von der bisher sehr sachlichen
Diskussion entfernen.
Jochem Schäfer
Wie viel größer soll denn die Kluft zwischen Arm und Reich noch werden?
Wir haben seit Jahren ernstzunehmende Anzeichen für einen stark wachsenden sozialen Unfrieden.
Und der öffentliche Haushalt wird ständig schön mehr
geredet. Hören Sie mal bei den Kommunen nach…
Nehmen Sie bitte Ihre Liberalen-Brille ab!
Natürlich geht es uns vergleichsweise gut aber es ist immer vorteilhaft wenn man frühzeitig auf solchen Warnungen reagiert und nicht erst wenn es zu spät ist.
Sicherlich spielt die Qualität unserer Produkte beim Export auch eine
sehr bedeutende Rolle. Ihre übrigen Überlegungen müssen jedoch
konsequent weitergedacht werden. Wenn bei Abschaffung des
Euro alle Spekulanten auf mehr
unsere starke Währung setzen, dann
müssen wir aufwerten. Ausländische Erzeugnisse werden für uns
dann zwar billiger, aber unsere Erzeugnisse auch für Ausländer
teurer. Dies hat insbesondere zur Folge, dass Arbeitsplätze im Inland gefährdet werden mit allen möglichen negativen Auswirkungen auf die Kluft zwischen Arm und Reich, den sozialen Frieden und den öffentlichen Haushalt.

Jochem Schäfer
Wir exportieren nicht wegen der günstigen Preise sondern wegen der hohen Qualität z.B im Automobilbau oder im Maschinenbau.
Zusätzlich bleibt die Frage was für Auswirkungen eine eigene Währung auf unsere Rohstoffpreise, mehr
sprich Energie wie Gas und Öl, hätte und damit auch die Lebenshaltungskosten vermutlich deutlich reduzieren würde.
So könnte vor allem die Kaufkraft im eigenen Land gestärkt werden.
Wir stärken aktuell mit unserer starken Wirtschaft die Nachbarländer, aber nicht uns selber. Nicht auszudenken wenn es anders herum wäre.
Die Auffassung von Dirk Müller teile ich nicht. Wenn wir keinen Euro hätten,
dann würde das Wechselkursrisiko und die unzureichende Transparenz der Märkte unsere Wettbewerbsfähigkeit auf dem europäischen Markt mehr
ganz
erheblich beeinträchtigen. Nahezu 2/3 unserer Exporte gehen in den
EU-Raum und etwa 40 Prozent in die EU-17 Länder (Stand 2011). Auch für
unsere internationale Marktstellung wäre der Verzicht auf den Euro nicht gut,
der inzwischen die zweitstärkste Währung der Welt darstellt. Zudem würden
Devisenspekulationen erleichtert. Der Reiseverkehr in europäische Länder
würde ebenfalls behindert und wieder mit einem beträchtlichen Verwaltungs-
aufwand belastet.
Jochem Schäfer
Stellvertr. Kreisvorsitzender der
Europa-Union Frankfurt am Main
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