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Feuer auf Getreidefeld gerät außer Kontrolle

EINSATZ 30 Feuerwehrleute löschen Brand / Starke Rauchentwicklung erschwert die Arbeit der Helfer

Ehringshausen-Katzenfurt (red). Ein angemeldetes Zweckfeuer ist am Samstagvormittag in der Feldgemarkung von Katzenfurt außer Kontrolle geraten.

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Vor diesem Hintergrund reden wir allenthalben von Feinstaubgefahren und Naturschutz? Dass einer solch unnötigen Schweinerei offenbar behördlicher Segen (durch Nichteinschreiten nach vorangegangener Anzeige) erteilt mehr
wurde, haut dem Fass den Boden raus.

Sicher sind die verbrannten landwirtschaftlichen Abfälle auf demselben Grundstück angefallen; denn nur auf diesem dürf(t)en sie ja überhaupt verbrannt werden. (§ 2 Abs. 2 der Verordnung über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen außerhalb von Abfallbeseitigungsanlagen PflAbfV HE)
Und selbstverständlich waren die vorgegebenen Sicherheitsabstände zur Bahnstrecke eingehalten (§ 2 Abs. 2 PflAbfV HE), und es war zuvor natürlich auch der bestimmungsgemäße Sicherheitsstreifen von 5 m Breite durch Umpflügen oder Fräsen angelegt worden, um ein Übergreifen des Feuers zu vermeiden (§ 2 Abs. 4 PflAbfV HE). Ist schon klar...

Dr. Gisbert Voigt, Vizepräsident der Ärztekammer Niedersachsen, schrieb dazu anlässlich des Welt-Asthma-Tages (5/2011) in der Ärzte Zeitung, dass bei entsprechender Wetterlage solche Feuer teils zu erheblichen Feinstaubbelastungen führen. Das steigere die Empfindlichkeit der Atemwege. Kämen allergische Reaktionen, wie etwa auf Pollen oder Gräser, hinzu, sei für viele Allergiker ärztliche Hilfe notwendig. Überdurchschnittlich viele Patienten mit asthmatischen Beschwerden kämen aus diesem Grund auch gerade in der Osterzeit (Osterfeuer) in die Arztpraxen.

Man frage sich, so die Ärzte, ob solche Feuer in einer gesundheitsorientierten Gesellschaft wirklich noch zeltgemäß sind. Die Kosten für die gesundheitlichen Folgen trage die Allgemeinheit...

Na dann! Hoffentlich erkennt wenigstens jemand eine grobe Fahrlässigkeit und brummt dem Verursacher die Kosten des Feuerwehreinsatzes auf, bevor dafür ebenfalls die Allgemeinheit bluten muss.
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