Friseure werben für ihren Beruf

INNUNG Schwer, Auszubildende zu finden

Biedenkopfs Friseur-Innung beklagt weiterhin zu wenig Auszubildende - trotz der großen Bereitschaft der Betriebe auszubilden. (Archivfoto: Colourbox/dpa)

Hans Neumann.

(Foto: Frankenberg)

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Die Mitglieder betonten, dass der Ausbildungswille in den 24 Innungsbetrieben zwar sehr hoch sei, es trotzdem immer schwieriger werde, junge Menschen für eine Lehre im Friseurhandwerk zu begeistern.

Wie die stellvertretende Innungsobermeisterin Carola Bickhardt-Wilsdorf (Friedensdorf) berichtete, seien es viele Gründe, die mögliche Interessenten davon abhielten, den Friseurberuf zu erlernen. So sei es zum einem eine gesellschaftliche Frage, bei der immer mehr Schüler einen Abschluss an einer höheren Schule mit Abitur und anschließendem Studium anstrebten und zum anderen seien auch die Anforderungen an die Auszubildenden höher geworden.

Momentan bereiteten sich acht Prüflinge auf die Gesellenprüfung im nächsten Jahr vor.

Die Mitglieder diskutierten auch den Spagat zwischen Kundenwünschen und Machbarkeit. Die Kunst des guten Friseurhandwerks bestehe darin, einen Mittelweg zu finden. Dass Kundenwünsche bei den Betrieben der Friseur-Innung umgesetzt würden, zeige deren hohe Treue, so Bickhardt-Wilsdorf. Die Innungsmitglieder berichteten in diesem Zusammenhang über eine gute Auslastung ihrer Betriebe.

Ehrenurkunde für Hans Neumann

Eine besondere Ehre wurde Hans Neumann (Gönnern) zuteil, der für sein 40-jähriges Meisterjubiläum mit der Ehrenurkunde der Handwerkskammer Kassel ausgezeichnet wurde. Die Jungmeisterin Janine Walther (Biedenkopf) konnte ihren Meisterbrief leider nicht persönlich in Empfang nehmen. Dies will der Vorstand der Friseur-Innung in naher Zukunft nachholen. (ef)


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