Fritz Langs eigentliches Leben

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"Kino ist kein zweites Leben, es ist mein eigentliches", sagt Fritz Lang, der mit Filmen wie "Metropolis" und "M - Eine Stadt sucht einen Mörder", "Dr. Mabuse" und "Die Nibelungen" einer der Väter des Kinos ist. Um diesen Klassiker der Moderne und erfindungsreichen Avantgardisten geht es Filmkritiker Norbert Grob in "Fritz Lang: 'Ìch bin ein Augenmensch'" (Propyläen, 448 Seiten, 26 Euro), der ersten umfassenden Biographie des Filmgenies. Grob erinnert daran, dass Lang in der Weimarer Republik ein Star war, der den Nazis das Exil in den USA vorzog. wo Hollywood ihm eine zweite Karriere ermöglichte. Anhand einer Fülle kaum beachteter Quellen folgt Grob den Spuren des Filmmagiers und zeigt auch den Menschen Lang und den Bonvivant in all seinen Eigenheiten.

Dass Joseph Roth, der literarische Chronist der untergehenden Donaumonarchie, auch Kinokenner und Filmkritiker war, der freilich dem Tonfilm keine Zukunft prophezeite, zeigen rund 100 Texte in dem liebevoll edierten Band "Drei Sensationen und zwei Katastrophen. Feuilletons zur Welt des Kinos" (Wallstein, 400 Seiten, 29.90 Euro). In ihnen geht es auch um Fritz Langs "Nibelungen"-Epos.


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