Gefahrenabwehrzentrum kommt

SICHERHEIT Stadt und Landkreis Gießen stellen Pläne für gemeinsames Großprojekt vor

Der neue große Stützpunkt für Berufsfeuerwehr Gießen und Katastrophenschutz und Leitstelle Landkreis Gießen sowie das neue feuerwehrtechnische Zentrum für die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Gießen wird ein u-förmiger Bau. Standort ist das frühere US-Depot in Gießen.

Der zweistöckige Stützpunkt mit Zwischengeschoss und einer Nutzfläche von 10 500 Quadratmetern wird direkt an der Haupterschließungsstraße Stolzenmorgen errichtet werden. Das knapp elf Meter hohe Gebäude ist mit Erweiterungsmöglichkeiten geplant worden. Dies ist Voraussetzung für die finanzielle Förderung durch das Land.

So ist sowohl ein Anbau an den Fahrzeughallen als auch eine weitere Aufstockung des Gebäudes möglich.

Das feuerwehrtechnische Zentrum beherbergt eine Atemschutzstrecke, Werkstätten, Schulungs- und Verwaltungsräume. Geplant ist ein Gleisanschluss und ein 15 Meter hoher Turm zu Übungszwecken. Weiterhin stehen rund 100 Parkplätze zur Verfügung.

Baubeginn für das rund 28,8 Millionen Euro teure Projekt könnte 2018 sein

„Stadt und Landkreis Gießen arbeiten jetzt schon eine Weile sehr eng und sehr gut miteinander und das Projekt wächst Schritt für Schritt“, lautet die erste Zwischenbilanz von Landrätin Anita Schneider.

Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz ergänzte: „Es ist ein Bekenntnis zum Brand- und Bevölkerungsschutz hier in der Region.“ An der Präsentation der konkreten Pläne nahmen neben Anita Schneider und Dietlind Grabe-Bolz auch Kreisbrandinspektor Mario Binsch und der Leiter Fachdienst Bauen des Landkreises, Hans Horst, sowie von städtischer Seite Stadtrat Peter Neidel, Martina Klee als Leiterin der Feuerwehr Gießen, ihr Stellvertreter Frank Mathes, Hochbauamtsleiter Hartmut Klee und Projektkoordinator Michael Bassemir teil.

Das Gesamtvolumen liegt nach derzeitiger Planung bei 28,8 Millionen Euro. Die Kosten verteilen sich auf rund 13,6 Millionen Euro für den Landkreis und rund 15,2 Millionen Euro für die Stadt Gießen. Die beantragten Landesmittel in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro auf städtischer Seite und etwa 1,76 Millionen Euro beim Landkreis reduzieren diese Kosten. Wenn die Stadt- und Landkreisgremien diesen Planungen zustimmen, wird das Land Hessen über die Summe der Fördermittel entscheiden können. Sollte die Förderung positiv geprüft werden, könnten die Ausschreibungen in diesem Jahr starten und Baubeginn im Sommer 2018 sein. (red)


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