Gewerkschaft ehrt ihre Jubilare

EVG "Bei Tarifverhandlungen auf gutem Weg"

Seit 60 Jahren halten diese Jubilare ihrer Gewerkschaft die Treue. (Fotos: Ewert)

Für 50 Jahre Mitgliedschaft dankte die Gewerkschaft mit Urkunden und kleinen Präsenten.

Ausgezeichnet für 40 Jahre Mitgliedschaft in derEisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft.

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In seinem Redebeitrag arbeitete Schäfer aus aktuellem Anlass auch die Unterschiede zur konkurrierenden Gewerkschaft der Lokführer (GDL) heraus. In den aktuellen Tarifverhandlungen fordere die EVG sechs Prozent mehr Lohn, mindestens 150 Euro im Monat. "Wir sind wir auf einem guten Weg. Anders als ,berufsständische Organisationen' (GDL) verhandelt die EVG zunächst", sagte Schäfer.

Das Agieren der Lokführerorganisation zielt nach Schäfers Ansicht darauf ab, sich kämpferisch zu geben, um damit neue Mitglieder zu gewinnen. Am Ende aber zähle lediglich das Ergebnis von Verhandlungen. "Und hierbei ist die EVG mit ihrem Kurs weitaus erfolgreicher", stellte Schäfer fest.

Neben Einkommenserhöhungen genießen laut Schäfer die Mitglieder der EVG einen umfassenden Beschäftigungsschutz bei der DB AG, haben die Möglichkeit der Arbeitszeitverringerung im Alter und erhalten finanzielle Unterstützung bei Gesundheitsmaßnahmen und Weiterbildung. "Lokomotivführer, für die die EVG bisher nicht verhandeln durfte, können diese Leistungen nicht erhalten, weil die GDL etwas Vergleichbares nicht vereinbart hat", so Schäfer. Mehrfach habe sich die EVG bereiterklärt, eine Kooperation zum Wohle der Beschäftigten einzugehen. "Doch davon hält die GDL nichts", so Schäfer, "Das Einstehen für alle Beschäftigten, wie es die EVG versteht, kollidiert mit dem egoistischen Machtgehabe der GDL und ihres Vorsitzenden."

Im Anschluss ehrte Schäfer gemeinsam mit dem Ortsverbandsvorsitzenden Karlheinz Strube (Marburg) die Jubilare. Seit 60 Jahren dabei sind: Helmut Schindler (Staufenberg), Kurt Czech (Reiskirchen), Dieter Körber (Lollar), Gerhard Leib (Heuchelheim), Josef Putz (Wetzlar), Ewald Reichel (Mücke), Heinz Trusheim (Mittenaar) und Gerhard Wagner (Linden). Zur Ehrung standen an, waren aber nicht anwesend: Kurt Binz (Pohlheim), Adolf Fritsch (Linden), Walter Kirch (Gladenbach), Helmut Müller (Lich), Walter Pfeifer und Werner Gerhardt (Lahnau), Anton Pilz und Ulrich Ritter (Gießen), Adolf Weinmann (Langgöns) und Josef Ziegler (Mücke).

Sechs Prozent mehr Lohn, mindestens aber 150 Euro monatlich

Die 50er: Rudolf Ammon und Wolfgang Franz (Herborn), Hans-Jürgen Dechert (Gießen), Helmut-Willi Deucker (Weimar/Lahn), Willi Fritzjus und Werner Herr (Ehringshausen), Jürgen Gross (Merenberg), Horst Lange (Bischoffen), Rolf Nagel (Lich), Theodor Rehm (Wetzlar), Manfred Wahl (Wettenberg), Gerhard Vogel (Atzbach) und Bernd Walther (Staufenberg). Zur Ehrung eingeladen, aber verhindert waren: Werner Heidt (Staufenberg), Hans-Georg Kaletsch (Lohra), Detlev Kraus (Gladenbach), Reinhold Lich (Fronhausen), Wolfgang Sälzer (Dillenbvurg) und Günther Schreiber (Buseck).

Die 40er: Friedrich Beichler und Horst Kessler (Burbach), Herbert Brückel, Gisela Fell, Joachim Gatzka und Horst Burzel (Langgöns), Monika Dürrschmidt und Thomas Schneider (Eschenburg), Gerd Ferber (Gießen), Manfred Keiner und Rudi Koletzki (Hohenahr), Manfred Klee und Günter Worzische (Pohlheim), Dieter Krappel (Wetzlar), Udo Lückhof (Dillenburg), Wolfgang Kretzer (Bad Marienberg), Dieter Müller (Dietzhölztal), Roberto Röhrsheim (Wettenberg), Friedrich Schädler (Bischoffen), Horst Schäfer (Aßlar), Hans-Jürgen Schmidt (Gladenbach), Udo Schneider (Angelburg) und Adolf Staaden (Löhnberg).

Zur Ehrung standen weiter an, waren aber in Katzenfurt abwesend: Klaus Braun und Klaus Siegfried Jonuschies (Wettenberg), Heiko Elbrecht (Lollar), Bernhard Faulhammer und Anneliese Herget (Wetzlar), Norbert Franz und Berthold Laurer (Greifenstein), Heinrich Freitag und Walter Nowak (Ehringshausen), Andreas Fritschi (Gladenbach), Rainer Grumbach, Immo Philipp und Ralf Hammel (Gießen), Peter Gutjahr (Rabenau), Erwin Hill (Pohlheim), Jürgen Hof (Haiger), Harald Kämmerer (Hungen), Hubert Köhler und Holger Launspach (Mücke), Ladislaus Konzal (Hüttenberg), Bernd Müller (Leun), Josef Reitz (Schöffengrund), Gerald Rölz (Linden), Michael Römer (Staufenberg), Hans-Jürgen Rosenbaum (Solms), Jürgen Ruster, Hartfried Hamann und Manfred Senft (Langgöns), Volker Schneidmüller und Heinz Weber (Wetzlar), Wilhelm Schomber (Buseck) sowie Karl-Wilhelm Stahl (Aßlar).


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