Groß bleibt Chef der Kfz-Innung

AUSBILDUNG 179 junge Menschen lernen den Beruf des Kraftfahrzeugmechatronikers

Der Vorstand der Kfz-Innung Lahn-Dill (von links): Andreas Groß, Andreas Ignaz, Frank Linke, Peter Stöcklein, Rudolf Jackwerth, Wolfgang Schwach, Steffen Seibert und Martin Kolmer. (Foto: Ewert)

59 junge Menschen haben die Prüfung zum Kfz-Mechatroniker bestanden. (Foto: Lambre)

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Gleichfalls der stellvertretende Obermeister Frank Linke (Sinn). Sechs Beisitzer vervollständigen den Innungsvorstand: Wolfgang Schwach (Dillenburg), Andreas Ignaz (Bischoffen), Peter Stöcklein (Haiger), Hans-Ludwig Greb (Manderbach), Steffen Seibert (Hörbach) und Martin Kolmer (Hüttenberg-Weidenhausen).

Als Meisterbeisitzer in den Gesellenprüfungsausschuss des Berufsschulstandortes Wetzlar (Werner-von-Siemens-Schule) - hinzu kommen Vertreter der Arbeitnehmer und der Berufsschule - wählte die Versammlung Andreas Groß, Martin Kolmer und Matthias Goßens (Wetzlar) sowie für den Standort Dillenburg (Berufliche Schulen) Peter Stöcklein, Rene Franz (Haiger) und Frank Linke. Im Ausschuss für Berufsbildung sind Peter Zwetzich (Haiger), Rene Rosinke (Sinn) und Martin Kolmer (Hüttenberg).

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Die Gesamtzahl der Auszubildenden zum Kraftfahrzeugmechatroniker an den Schulstandorten Wetzlar und Dillenburg beläuft sich auf aktuell 179. Im vergangenen Jahr haben 59 junge Menschen die Gesellenprüfung zum Kfz-Mechaniker bestanden, sieben nicht.

In seinem Bilanzbericht präsentierte Obermeister Groß ein Umsatzplus von 8,1 Prozent. Bei Neuwagen 9,1, im Gebrauchtwagengeschäft 9,5, im Lkw-Handel 4 sowie beim Service 1,3 Prozent.

Bedenklich stimme, dass der Servicebereich zunehmend unter Druck gerate. Gründe seien Auftragsverluste seitens privater Kunden, die Bündelung gewerblicher Auftragsvolumina mit erheblichen Rabattforderungen sowie die fortschreitende Digitalisierung der Unfallschadensabwicklung.

Die Ablehnung der Kaufprämie für Elektroautos durch das Kfz-Gewerbe hält der Lahn-Dill-Obermeister für folgerichtig, da diese Prämie lediglich einen Mitnahmeeffekt auslöse, der sich nicht nachhaltig auswirke, weil Infrastruktur und Produktverbesserungen (vor allem Reichweite und Batterieleistung) leider ausblieben. Weitere dunkle Wolken sieht Groß aus der EU-Kommission heraufziehen. Denn diese plane die Verlängerung der Beweislastumkehr auf zwei Jahre, eine längere Sachmangelhaftung, das Zurückbehaltungsrecht des Kaufpreises bis zur vollständigen Mangelbehebung und ein Rücktrittsrecht bereits bei geringfügigen Mängeln. (ew)


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